Verhaftung wegen geplantem Sprengstoffanschlag

Bundesanwaltschaft: Keine Ermittlungen gegen jungen Syrer

1 von 1

Köln - Nach der Verhaftung eines syrischen Kriegsflüchtlings in Köln wegen eines möglichen geplanten Sprengstoffanschlags übernimmt die Bundesanwaltschaft die weiteren Ermittlungen zunächst nicht.

„Die bisherigen Erkenntnisse haben keinen Anfangsverdacht einer in unsere Zuständigkeit fallende Straftat ergeben“, sagte ein Sprecher in Karlsruhe am Donnerstag. Die Bundesanwaltschaft verfolge das Verfahren gegen den 16-Jährigen aber und habe Kontakt mit den Kölner Ermittlern. Derzeit lägen keine ausreichenden Anhaltspunkte vor, dass der Tatverdächtige Mitglied oder Unterstützer einer terroristischen Vereinigung sei.

Die Kölner Polizei geht davon aus, dass der 16 Jahre alte Flüchtling aus Syrien einen Sprengstoffanschlag plante. Er wurde am Dienstag in einer Kölner Flüchtlingsunterkunft unter Extremismusverdacht festgenommen, in der er mit seiner Familie lebte. Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof übernimmt das Amt des Staatsanwalts bei Straftaten, die sich in schwerwiegender Weise gegen die innere Sicherheit in Deutschland richten.

dpa


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Nach Abstimmung: May hält trotz Schlappe an Brexit-Kurs fest - Geheimdienste geben Versprechen
Nach Abstimmung: May hält trotz Schlappe an Brexit-Kurs fest - Geheimdienste geben Versprechen
Trump will als fleißig gelten
Trump will als fleißig gelten
Venezuela-Krise: USA verhängen neue Sanktionen gegen Führungsriege
Venezuela-Krise: USA verhängen neue Sanktionen gegen Führungsriege
Wichtiger EU-Gutachter hält deutsche Pkw-Maut für rechtens
Wichtiger EU-Gutachter hält deutsche Pkw-Maut für rechtens
Brexit-Angst: Doch Merkel macht May Hoffnung - und EU hat neuen Vorschlag
Brexit-Angst: Doch Merkel macht May Hoffnung - und EU hat neuen Vorschlag

Das könnte Sie auch interessieren