Debatte um Kanzlerkandidatur

Bouffier und Althusmann fordern CDU zu Geschlossenheit auf

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gibt am Rande des Landesparteitages der hessischen CDU ein Statement ab. Foto: Boris Roessler/dpa

Bei den Christdemokraten schwelt der Machtkampf um die Kanzlerkandidatur. Hessens Ministerpräsident Bouffier mahnt zur Besonnenheit.

Flörsheim/Hannover (dpa) - Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat seine Partei zu Geschlossenheit aufgefordert.

Ein ordentlicher Umgang miteinander sei eine wichtige Voraussetzung, um erfolgreich zu sein, sagte der CDU-Landeschef und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende am Rande des Parteitags seines Landesverbands in Flörsheim. Die Personaldebatte auf Bundesebene halte er derzeit für "völlig überflüssig" und mahnte, der Umgang miteinander bestimme auch das Außenbild einer Partei. Es sei vereinbart, die Frage der Kanzlerkandidatur im Herbst 2020 zu entscheiden.

Auch Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann rief seine Partei zur Besonnenheit auf. "Wie die große Mehrheit der Menschen in unserem Land erwarte ich, dass wir uns mehr um die Gestaltung der Zukunft unseres Landes kümmern. Die wirtschaftliche Lage wird unzweifelhaft schwieriger. Die öffentlichen Streitereien der SPD und innerhalb der GroKo sollten Mahnung genug sein, wie es nicht geht", sagte Althusmann der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Samstag).

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