Al-Kaida-Chef

Kurioses Detail: Das steht in Bin Ladens Testament

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Al-Kaida-Chef Osama bin Laden vermachte sein Vermögen (umgerechnet 27 Millionen Euro) dem Terrorkampf gegen den Westen. 

Washington - Terroristenchef Osama bin Laden war vor seinem Tod anscheinend zunehmend um seine Sicherheit besorgt. So hinterließ er ein Testament, das auch ein kurioses Detail enthält.

Der Al-Kaida-Chef Osama bin Laden hat den USA zufolge in einem Testament verfügt, dass alle seine verbliebenen Geldmittel in den Terrorkampf gegen den Westen gesteckt werden. Das Vermögen, das er im Sudan gelagert habe, bezifferte er auf umgerechnet 27 Millionen Euro.

Das Büro des Geheimdirektors der USA veröffentlichte am Dienstag Bin Ladens Letzten Willen und 112 weitere Dokumente, die bei der US-Kommandoaktion in Bin Ladens Versteck in Pakistan Anfang Mai 2011 gefunden worden waren. Der Terroristenführer, der zu Lebzeiten zum Symbol des islamistischen Terrorismus geworden war, wurde bei dem Nachteinsatz in Abbottabat getötet.

Der "Washington Post" zufolge ist das Testament nicht datiert. Es unterstreiche aber, dass Bin Laden angesichts der immer häufiger gewordenen CIA-Drohneneinsätze im Anti-Terror-Kampf zunehmend um seine Sicherheit besorgt gewesen sei.

So befürchtete er auch, dass ein iranischer Zahnarzt seiner Frau ein Ortungsgerät in einen Zahn eingepflanzt haben könnte, wie die "New York Times" berichtete. "Die Größe des Chips entspricht ungefähr der Länge eines Weizenkorns und der Breite einer feinen Vermicelli (Fadennudel)", heißt es demnach in einem Schreiben von Bin Laden, das zu den veröffentlichten Dokument zählt.

In seinem Testament appelliert er an Verwandte, die Anspruch auf das Geld erheben könnten, "meinen Willen zu befolgen und alles Geld, das ich noch im Sudan habe, für den Dschihad auszugeben". Kleinere Summen habe er für Angehörige und einige Untergebene bestimmt, schreibt die "Washington Post". Wo genau sich das Geld befunden habe, bleibe unbekannt. Es sei auch unklar, was aus dem Vermögen geworden sei.

US-Geheimdienste geben Bin-Laden-Dokumente frei

dpa

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