Parteiübergreifende Regelung

Verbot von Giftschlangen in Privathaushalten?

Berlin - Das Halten gefährlicher Tiere wie Schlangen oder Skorpione in privaten Haushalten soll nach Ansicht von Politikern verschiedener Parteien offenbar verboten werden.

Wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete, fordern Bundestagsabgeordnete parteiübergreifend eine entsprechende gesetzliche Regelung. Es bestehe immer die Gefahr, dass solche Tiere aus ihren Käfigen entkämen, sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses, Bärbel Höhn (Grüne), der Zeitung. "Wir müssen unsere Bürger schützen."

"Mit großer Sorge betrachte ich, welche gefährlichen Tiere mittlerweile bei uns als Haustiere gehalten werden", sagte auch Höhns Stellvertreter im Ausschuss, der CSU-Politiker Arthur Auernhammer. Er bezweifle, ob jeder Freizeit-Tierhalter sich der Gefahren bewusst sei. "Es kann nicht sein, dass Giftschlangen und Spinnen unkontrolliert in Deutschland unterwegs sind", sagte auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe. Klare, bundesweit einheitliche Verbote, dienten "dem Schutz der Menschen und der Tiere".

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Schulz wird konkret: Mit diesen zehn Punkten will er Merkel einholen
Schulz wird konkret: Mit diesen zehn Punkten will er Merkel einholen
Bundesanwaltschaft: Zschäpe als Mittäterin überführt
Bundesanwaltschaft: Zschäpe als Mittäterin überführt
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Mindestens 26 Tote bei Autobomben-Explosion in Kabul
Mindestens 26 Tote bei Autobomben-Explosion in Kabul