Somalia

Behörden melden Tod von 167 Al-Shabaab-Kämpfern 

Ein somalischer Soldat nach einem Anschlag im Februar in Mogadischu. Al-Shabaab-Milizen sollen für den Anschlag verantwortlich gewesen sein.
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Ein somalischer Soldat nach einem Anschlag im Februar in Mogadischu. Al-Shabaab-Milizen sollen für den Anschlag verantwortlich gewesen sein.

Mogadischu - Streitkräfte der somalischen Region Puntland haben nach Angaben der Behörden 167 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab getötet.

Weitere 106 Angehörige der Terrormiliz seien bei den seit etwa einer Woche andauernden Kämpfen festgenommen worden, sagte am Dienstag der Informationsminister der halbautonomen somalischen Region Puntland, Mohamud So'ade. Der Einsatz der Streitkräfte gegen den jüngsten Einmarsch der Islamisten stehe damit kurz vor dem Abschluss, hieß es.

Die Informationen zu den Opferzahlen konnten zunächst nicht unabhängig bestätigt werden. Die sunnitischen Fundamentalisten hatten am 14. März damit begonnen, Orte in Puntland anzugreifen. Der oberste Vertreter der Vereinten Nationen in Somalia, Michael Keating, hatte das entschiedene militärische Vorgehen der Region Puntland am Montag in einer Stellungnahme ausdrücklich begrüßt.

Ein ranghoher Kommandeur des Militärs in Puntland erklärte unterdessen, bei den Kämpfen seien auch zehn Soldaten getötet und mindestens 25 weitere verletzt worden. Al-Shabaab kämpft in Somalia seit Jahren um die Vorherrschaft. Die Islamisten wollen dort einen sogenannten Gottesstaat errichten.

dpa

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