Reklame-Verbot

Autofahren so schädlich wie Rauchen? Greenpeace-Kampagne gegen Werbung

Umweltaktivisten bei Plakataktion gegen Shell
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Greenpeace-Aktion gegen Öl- und Autowerbung im Hafen von Rotterdam

Wird Auto-Werbung bald so selten wie Tabak-Reklame? Das fordern jedenfalls Greenpeace und andere Umwelt-Organisationen. So stehen die Chancen für den Vorstoß.

Rotterdam (Niederlande) – Die Zahl der Raucher geht seit Jahren zurück – wahrscheinlich auch als Folge der europaweiten starken Einschränkungen für Tabakwerbung. Einen ähnlichen Effekt erhoffen sich nun Greenpeace und 20 weitere Umwelt-Organisationen von einem PR-Verbot für eine andere beliebte Tätigkeit, die Qualm entwickelt: das Autofahren. Denn die Öko-Verbände fordern ein Werbe- und Sponsoring-Verbot für Industrien, die fossile Energieträger nutzen, wie 24auto.de* berichtet.

Dabei bezieht sich Greenpeace glasklar auf die Erfolgsstory gegen das Rauchen: „Die EU hat bereits eine Richtlinie zum Verbot grenzüberschreitender Tabakwerbung und Sponsoring“, erklärte die Non-Profit-Organisation, und startete die Kampagne mit einer Transparent-Aktion im Hafen von Rotterdam. Die Forderung richtet sich zuerst mal gegen die Werbung von Mineralölkonzernen, aber Reklame für Autos ist ausdrücklich mitgemeint. Wie weit Greenpeace und Co. mit ihrem Vorstoß allerdings kommen, ist ungewiss: Damit sich die EU-Kommission überhaupt mit der Petition befasst, müssen mindestens eine Million Unterschriften vorliegen. Die wollen Greenpeace und Mitstreiter in den nächsten zwölf Monaten beibringen. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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