Kaum Mitsprache in Sicherheitsfragen

Polizei will bei Planung von Flüchtlingsheimen mitreden

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Der Vizevorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Jörg Radek.

München - Die Polizeigewerkschaft übt Kritik an der Errichtung von Asylunterkünften: Das Fachwissen der Polizei in Sicherheitsfragen werde oft nicht genutzt.

Die Polizeigewerkschaft GdP hat mehr Mitsprache der Polizei bei der Planung und Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften gefordert. "Wenn die Polizei über eine künftige Flüchtlingsunterkunft informiert wird, nachdem die Löschzüge der Feuerwehr schon ausgerückt sind, ist das zu spät", kritisierte der Vizevorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, am Donnerstag in Berlin. Das Fachwissen der Beamten in Sicherheitsfragen werde in diesem Bereich bislang nicht häufig genug genutzt

Bei entsprechender Planung der Unterkünfte könnten solche Anschläge zwar nicht immer vereitelt, aber deutlich erschwert werden, sagte Radek. Er sprach sich zudem dafür aus, zusätzlich zur Polizei verstärkt private Sicherheitsdienste zum Schutz der Unterkünfte einzusetzen.

In den vergangenen Monaten hatte es deutschlandweit wiederholt Brandanschläge auf Gebäude gegeben, die als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden sollten.

AFP

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