14 Prozent weniger

Zahl der Asylbewerber geht im September deutlich zurück 

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Im September ging die Anzahl der Asylbewerber um rund 14 Prozent zurück.

Die Zahl der Asylbewerber ging im September 2018 deutlich zurück. Insgesamt waren es rund 14 Prozent weniger als im August.

Berlin - Die Anzahl der Asylbewerber ist im September deutlich zurückgegangen. Rund 13.000 Menschen haben in diesem Monat einen Asylantrag gestellt. Das sind rund 14 Prozent weniger als im August. Die meisten Asylbewerber kamen aus Syrien, Iran und Irak. Die Türkei lag mit 1093 Anträgen auf dem vierten Platz vor Afghanistan und Nigeria.

Im Vergleich zum September 2017 ist die Zahl der Asylbewerber dieses Jahr rund ein Fünftle niedriger. Seit Jahresbeginn bis Ende September wurden insgesamt 142.167 Asylanträge gestellt, das sind rund 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Frühjahr gab es noch einen leichten Anstieg bei den Asylbewerbern.

Weniger Asylbewerber: Gesetzte Grenze der Bundesregierung wird nicht erreicht

Die große Koalition hatte sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass die Zuwanderungszahlen jährlich die Spanne von 180.000 bis 220.000 nicht übersteigen solle. Angesichts der bisherigen Zahlen ist davon auszugehen, dass diese gesetzte Spanne im Jahr 2018 keinesfalls überschritten wird. Deutschland ist dennoch Hauptziel für Asylbewerber.

Ulla Jelpke von den Linken forderte angesichts der Entwicklung, dass der Familiennachzug zu Schutzbedürftigen wieder uneingeschränkt zugelassen werden sollte. Derzeit dürfen monatlich 1000 Angehörige nach Deutschland nachkommen. 

afp

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