„Es war brutal“

Laschets Influencer-Sohn macht überraschendes Geständnis zur Wahl-Niederlage

Armin Laschet mit seiner Frau und seinem Sohn Johannes „Joe“ Laschet.
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Armin Laschet mit seiner Frau und seinem Sohn Johannes „Joe“ Laschet.

Für Armin Laschet war 2021 ein Katastrophen-Jahr. Doch sein Sohn, Mode-Influencer Joe Laschet, ist erleichtert, dass sein Vater die Wahl gegen Olaf Scholz verloren hat.

Berlin - Armin Laschet* hat im vergangenen Jahr viel verloren: Als CDU-Spitzenkandidat unterlag er bei der Bundestagswahl gegen SPD-Konkurrenz Olaf Scholz*. Sein Ministerpräsidenten-Amt in Nordrhein-Westfalen war damit auch futsch. Und als CDU-Vorsitzender wollte ihn auch keiner mehr haben, stattdessen holte sich Friedrich Merz im dritten Anlauf den Posten. Dazu kamen einige Skandale: Laschets Lachen inmitten der Schäden der furchtbaren Flutkatastrophe, das falsche Einwerfen seines Stimmzettels* und der zermürbende Machtkampf* mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Armin Laschets Sohn Johannes hat das alles hautnah miterlebt und jetzt mit der Bild über diese Zeit gesprochen. Der 32-jährige Mode-Influencer gesteht, dass es für ihn eine Erleichterung gewesen sei, dass sein Vater nicht Kanzler wurde. „Das Ergebnis war auch ein Stück weit Erleichterung, weil mein Leben jetzt freier ist“, sagt Johannes Laschet, der auf Instagram knapp 100.000 Follower hat und dort vor allem Fotos von sich in schicken Anzügen veröffentlicht. Auch persönlich war Johannes Laschet, Spitzname: Joe, Anfeindungen ausgesetzt: Er stand wegen eines fragwürdigen Maskendeals unter Beschuss.  „Es war brutal, diesem Shitstorm ausgeliefert zu sein. Ich habe zwei Anzeigen wegen Beleidigung gestellt. Mir wurde Gewalt angedroht – das ging zu weit“, so Laschet junior zur Bild.

Armin Laschet: Weiße Turnschuhe zu Weihnachten

Seinem Vater sei er während der heißen Phase des Wahlkampfes und danach mit „mutmachenden SMS“ zur Seite gestanden. Zu Weihnachten habe er ihm weiße Turnschuhe geschenkt, weil Armin Laschet sich nun wieder legerer kleiden könne. Die Familie wolle das harte letzte Jahr jetzt vergessen, sagt er: „Das Wahlkampfjahr ist vorbei. Wir reden nicht mehr viel darüber.“

Beim Verarbeiten der vielen Niederlagen helfen könnte, dass Armin Laschet seit kurzem einen neuen Job hat. Auch Ex-Kanzlerin Angela Merkel bekam in vergangener Zeit mehrere Stellenangebote, sie blockte bisher jedoch alles ab - und scheint insgesamt mit der CDU nicht mehr viel zu tun haben zu wollen*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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