Abschied von Mißfelder

Kauder: "Er war ein außergewöhnlicher junger Mann"

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Mit nur 35 Jahren an einer Lungenembolie gestorben: Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder. Foto: Jens Büttner

Berlin - Bei einer Totenmesse in der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale nehmen Angehörige und politische Weggefährten an diesem Freitag Abschied von Philipp Mißfelder.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion war in der Nacht zum Montag mit nur 35 Jahren an einer Lungenembolie gestorben. Bekannt wurde der CDU-Politiker als Gesicht der Jungen Union, die er von 2002 bis 2014 führte - länger als jeder andere vor ihm.

"Er war ein außergewöhnlicher junger Mann", sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) über den außenpolitischen Fraktionssprecher, der in der Nacht zum Montag mit nur 35 Jahren an einer Lungenembolie gestorben war. Kauder würdigte Mißfelder auch für seine Verdienste um die Junge Union, die dieser „zu einem Faktor auch in inhaltlicher Arbeit gemacht“ habe.

Mißfelder, der aus Nordrhein-Westfalen stammte, hatte die Nachwuchsorganisation der Christdemokraten von 2002 bis 2014 geführt, länger als jeder Andere vor ihm. Im Bundestag saß er seit 2005, außenpolitischer Sprecher wurde er 2009.

An der Messe in der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale am Freitagmorgen nahmen Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Norbert Lammert und viele Bundesminister sowie Abgeordnete teil. Am Samstag wird Mißfelder in der Nähe von Münster im Familienkreis beigesetzt. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei kleine Töchter.

dpa

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