Bootsflüchtlinge kommen aus Nordafrika

4500 Flüchtlinge in Mittelmeer gerettet

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Immer mehr Flüchtlinge treten die gefährliche Überfahrt über das zentrale Mittelmeer nach Europa an.

Rom - Bei 30 Einsätzen im Mittelmeer haben Rettungsmannschaften am Dienstag rund 4500 Migranten an Bord genommen. Die Flucht über das offene Meer wagen die verzweifelten Menschen teilweise sogar in Schlauchbooten.

An den Rettungseinsätzen waren Schiffe der italienische Marine, der EU-Grenzschutzagentur Frontex und von Nichtregierungsorganisationen beteiligt, wie die italienische Küstenwache mitteilte.

Die Bootsflüchtlinge waren demnach von Nordafrika nach Sizilien unterwegs. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) haben in diesem Jahr mehr als 227.000 Migranten Europa auf dem Seeweg erreicht - davon kamen mehr als 67.000 in Italien an.

Bei den Überfahrten habe es bisher 2920 Todesfälle gegeben, die überwiegende Mehrheit auf der zentralen Mittelmeer-Route nach Italien, wie die IOM am Dienstag mitteilte. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren demnach gut 1800 Migranten auf See gestorben.

dpa

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