Al-Shabaab-Teenager sollte Anschlag verüben

17-Jähriger zündet versehentlich Sprengstoffgürtel

Mogadischu - Ein 17-Jähriger sollte für die Terror-Organisation Al-Shabaab in Somalia ein Blutbad anrichten, hat sich aber versehentlich selbst in die Luft gesprengt.

Sein Sprengstoffgürtel explodierte in seinem Haus in der Hauptstadt Mogadischu, sagte der Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Ehefrau des 17-Jährigen, dessen Schwester, der Hausbesitzer und ein Motorradfahrer seien festgenommen worden. Der Motorradfahrer sollte den Selbstmordattentäter zum Tatort bringen.

Die mit der Terrororganisation Al-Kaida verbündeten sunnitischen Extremisten der Al-Shabaab kämpfen um die Vorherrschaft in Somalia und terrorisieren die Bevölkerung mit Anschlägen. Zuletzt griffen die Islamisten vor zwei Wochen das Luxus-Hotel Jazeera Palace in Mogadischu an und verletzten 30 Menschen teils schwer.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

AfD droht Aus bei der Bundestagswahl in NRW
AfD droht Aus bei der Bundestagswahl in NRW
Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Verfassungsgericht: Gefährder dürfen abgeschoben werden
Verfassungsgericht: Gefährder dürfen abgeschoben werden
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Mindestens 26 Tote bei Autobomben-Explosion in Kabul
Mindestens 26 Tote bei Autobomben-Explosion in Kabul