400.000 Inder flüchten aus Häusern

Mindestens fünf Tote bei Zyklon "Hudhud"

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Indische Fischer navigieren ihr kleines Boot durch die hohen Wellen, die der Zyklon "Hudhud" mit sich brachte.

Neu Dehli - Fast 400.000 Menschen hatten vor dem heraufziehenden Sturm „Hudhud“ ihre Häuser im Südosten Indiens verlassen. Doch die Folgen der Naturkatastrophe blieben unberechenbar - und tödlich.

Der Zyklon „Hudhud“ hat an der indischen Küste mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Die Opfer seien beim Einsturz von Häusern gestorben oder von umkippenden Bäume erschlagen worden, teilten die Behörden am Sonntag mit. „Hudhud“ hatte der Küste im Südosten viel Regen beschert und erreichte laut Wetterbehörde Windgeschwindigkeiten von bis 195 Kilometern pro Stunde.

Zuvor hätten fast 400.000 Menschen im Bundesstaat Andhra Pradesh sowie im benachbarten Orissa ihre Häuser verlassen, berichtete der Sender NDTV. Etwa die Hälfte von ihnen sei in Notunterkünften der Regierung untergebracht worden.

„Der Zyklon hat in fünf Bezirken erhebliche Schäden angerichtet, Hunderte Bäume sind entwurzelt, Strom- und Kommunikationsverbindungen sind unterbrochen. Einige wichtige Autobahnen sind blockiert“, sagte ein Vertreter des Katastrophenschutzes in Andhra Pradesh.

Der Sturm werde nach dem Überqueren der Küste sehr schnell an Intensität verlieren, kündigte der Direktor der Wetterbehörde an. Bereits am Abend verringerte sich die Windgeschwindigkeit auf 120 Kilometer pro Stunde.

dpa/AFP

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