Skandal im Sperrbezirk

Zwölf Anzeigen: Illegale Prostitution boomt zur Wiesnzeit

Die Wiesn lockt nicht nur Feierwütige nach München, auch der Rotlichtbereich möchte an dem Spektakel mitverdienen. Bisher wurden elf Frauen und ein Mann wegen illegaler Prostitution angezeigt. 

München - Zur Wiesn-Zeit boomen die Geschäfte in vielen Branchen - auch im Rotlichtbereich. Wie die Gäste reisen auch die Prostituierten zum größten Volksfest der Welt aus vielen Ländern an. Ein Dutzend von ihnen - elf Frauen und ein Mann - wurden nun wegen verbotener Prostitution angezeigt, wie die Wiesnwache der Polizei am Mittwoch berichtete.

Bei der Fachdienststelle zur Bekämpfung der Rotlichtkriminalität sei im Vorfeld bekannt geworden, dass immer mehr Frauen damit werben, Hotelbesuche durchzuführen. Doch anders als in manchen anderen Städten ist Prostitution im Innenstadtbereich verboten - hier gilt eine eigene Sperrbezirksverordnung.

Oktoberfest 2017: Das waren die Eindrücke vom dritten Tag

Oktoberfest 2017 - Damen Wiesn
Oktoberfest 2017 © dpa
Oktoberfest 2017 - Damen Wiesn
Oktoberfest 2017 - Damen Wiesn © dpa
Oktoberfest 2017 - Damen Wiesn
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Oktoberfest 2017 - Almauftrieb
Oktoberfest 2017 - Almauftrieb © dpa
Oktoberfest 2017 - Almauftrieb
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Oktoberfest 2017 - Almauftrieb
Oktoberfest 2017 - Almauftrieb © dpa
Oktoberfest 2017 - Almauftrieb
Oktoberfest 2017 - Almauftrieb © dpa
Oktoberfest 2017 - Almauftrieb
Oktoberfest 2017 - Almauftrieb © dpa

Die Damen hätten es wissen können - zumindest, wenn sie einmal selbst auf der Wiesn gewesen wären. Denn ausgerechnet der Song „Skandal im Sperrbezirk“ der Gruppe Spider Murphy Gang zählt in den Zelten zu den viel gespielten Hits.

Eine Prostituierte wurde in der Gegend des Hauptbahnhofs sogar öffentlich in einem Hinterhof mit dem Touristen in flagranti erwischt. Das hätte vermutlich auch außerhalb des Sperrbezirks zu einer Anzeige geführt.

Lesen Sie den Live-Ticker zum Oktoberfest 2017 auf tz.de*.

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Rubriklistenbild: © dpa

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