Auslöser soll keine Explosion sein

Mindestens 75 Verletzte bei Einsturz in Börse von Jakarta

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Einsturz in Börse von Jakarta.

Am Montag sind bei einem Einsturz in der Börse von Jakarta zahlreiche Menschen verletzt worden. Ob es Tote gibt, sei noch unklar.

Jakarta - Nach dem Einsturz eines Zwischengeschosses der indonesischen Börse in Jakarta steigt die Zahl der Verletzten rapide an. Nach neuen Angaben von Polizeisprecher Setyo Wasisto wurden am Montag mindestens 75 Menschen bei dem Sturz des Zwischengeschosses in die Eingangshalle des Gebäudes verletzt. Die Opfer wurden auf Tragen aus dem mit Schutt übersäten Gebäude gebracht.

Börsenchef Tito Sulistio hatte zuvor von 20 Verletzten gesprochen, nach seinen Angaben gab es aber keine Toten. Die Agentur Bloomberg zitierte einen Börsensprecher, wonach sich das Unglück im Turm zwei der Börse ereignete. Er versicherte, es habe sich nicht um eine Explosion gehandelt. Die indonesische Börse befindet sich im Zentrum Jakartas. Die örtliche Niederlassung der Weltbank ist Angaben auf ihrer Internetseite zufolge im zwölften Stock desselben Gebäudes untergebracht.

Es war Montagmittag (Ortszeit), als Medienberichten zufolge im Innern des Gebäudes ein Balkon eines oberen Stockwerks abbrach. Andere Quellen sprachen vom Zusammenbruch eines Zwischengeschosses oder eines Teils des Daches. Wie der australische Sender 9News berichtete, stürzten die Trümmer in den Sitzbereich eines Cafés, wo viele Menschen ihre Mittagspause verbrachten.

Keine Klarheit über Tote

Der Chef der Börse, Tito Sulistio, teilte mit, es habe keine Toten gegeben. Ein Sprecher der Polizei von Jakarta sagte hingegen, man sammle derzeit noch Informationen über die Opfer. „Es wurden Menschen verletzt und mit Krankenwägen abtransportiert“, sagte er. „Unser Fokus liegt derzeit darauf, Menschenleben zu retten.“

Fernsehbilder zeigten mehrere Verletzte, die aus dem Gebäude gebracht worden waren und von ihren Kollegen notdürftig versorgt wurden. „Ich hörte ein Donnern und Menschen schreien“, beschrieb ein Augenzeuge den Moment des Unglücks.

dpa/afp

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