Windkraft-Turm kippt mit Schwertransport ans Seeufer

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Der Auflieger mit dem 60 Tonnen Segment rutschte in einer Kurve in die Böschung, riss von der Zugmaschine ab und stürzte an das Seeufer. Foto: Bernd Wüstneck

Hunderte Kilometer hat der Schwerlastzug schon hinter sich und der Fahrer das Ziel fast vor Augen. Dann findet der Transport eines Windkraftturms ein vorzeitiges Ende.

Penkun/Wartin (dpa) - Sechs Kilometer vor dem Ziel einer tagelangen Reise ist ein Schwertransport mit riesigen Teilen für eine Windkraftanlage in Norddeutschland verunglückt.

Ein Anhänger samt 60 Tonnen schwerem Turmteil rutschte dabei in der Nacht eine Böschung hinunter und blieb am Ufer des Igelsees liegen, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte.

Der 44-jährige Fahrer aus Dänemark blieb den Angaben zufolge unverletzt. Der Schaden wird auf mehr als 200 000 Euro geschätzt. Laut Polizei war der 52 Meter lange Transporter schon am 24. Juli in Tschechien gestartet. Sechs Kilometer vor dem Ziel, einem Windpark nahe dem brandenburgischen Luckow, sei der Auflieger dann zwischen Penkun in Mecklenburg-Vorpommern und Wartin in Brandenburg von der Fahrbahn abgekommen.

Der Igelsee liegt direkt an der Landstraße, die an der Unfallstelle einen leichten Rechtsknick macht. Das Fahrzeug samt Ladung blieb im Schilf am Ufer des Gewässers liegen. Feuerwehrleute hätten Bindemittel für Öl ausgebracht, von dem etwa 20 Liter ausgeflossen seien. Die Bergung von Anhänger und Turmsegment erfordere Spezialtechnik. Sie werde voraussichtlich mehrere Tage dauern, teilte die Polizei weiter mit.

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