Winter in Deutschland

Winter mit Rekordwerten? Wetter-Experte Kachelmann geht auf seine Kollegen

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Rekordkälte im Winter  „völliger Schwachsinn“ findet Jörg Kachelmann (61). Der Meteorologe ätzt gegen Kollegen. 

Jörg Kachelmann haut beim Thema Wetter gerne mal einen raus. Der Meteorologe kennt kein Pardon. Eine Theorie über das Winterwetter bringt den Wetterexperten gerade auf die Palme. 

München - Jörg Kachelmann (61) ist auf Twitter ziemlich aktiv und mit seinem Followern in Kontakt. Seinem Twitter-Account namens @Kachelmann folgen 134.100 Leute (Stand: 22. Oktober 2019, 12.32 Uhr). 

Vorwürfe, Beschimpfungen, aber auch ernst gemeinte Warnungen zum Thema Wetter verpackt Jörg Kachelmann gern in einen knackigen Tweet. Seine persönlichen Art polarisiert. Einige Follower lieben Kachelmann wohl für seine direkte und offene Art. Andere dagegen legen sich lieber gar nicht erst mit dem Wetterexperten an. Denn, wer in sein Visier gerät, muss ein dickes Fell haben. Selbst über die Öffentlich-Rechtlichen Sender pöbelte er schon einmal.

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Wetter-Experte Jörg Kachelmann wettert gnadenlos über Winter-Theorie

Aktuell regt sich der Promi-Meteorologe über eine Winter-Prognose seiner Kollegen und Kolleginnen auf. Völliger Schwachsinn durch dummen Klickschlampesken“, wütet Jörg Kachelmann via Twitter und setzt dazu den Hashtag #Vollpfostenjournalismus.

Der Grund für seine abwertenden Worte ist eine Winter-Prognose eines Wetterportals: „Geringe Sonnenaktivität deutet auf Rekordkälte hin“ -  titelte nämlich Weather.com und legte eine Theorie zum Ausblick auf den Winter dar.

Verschiedene Wettermodelle haben sich bereits mit dem Winter-Wetter 2019/2020 befasst. Demnach sind die ersten Trend-Prognosen ziemlich bitter. Schnee? Erstmal komplette Fehlanzeige. Voran die Monatsprognosen der US-Behörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration), die einen deutlich wärmeren und milderen Winter in Europa erwartet. 

Natürlich sind langfristige Wetter-Prognosen schwierig und liefern keinen absoluten Ausblick auf das Winter-Wetter. Doch schon im Oktober 2019 liegen die Temperaturwerte in Deutschland deutlich über dem Durchschnitt.

Winter-Wetter in Deutschland: Aktivität der Sonne verspricht Rekordwinter? 

Eine völlig andere Prognose liefert nun Weather.com und warnt gleichzeitig vor einem Rekordwinter. Denn, ein wichtiger Faktor sei bei den anderen Wettermodellen außen vor geblieben: der Sonnenzyklus.    

Der Sonnenzyklus steuere in seiner Aktivität alle elf Jahre von einem Maximum auf ein Minimum zu. Und aktuell sinke die Aktivität der Sonne - steuere auf ein Minimum zu. Das habe einen Einfluss auf das Winter-Wetter in Europa. Um diesen Effekt zu erklären, verweis das Wetterportal auf das Minimum der Sonnenaktivität im Jahr 2009/2010. Und damals sei es im Winter ziemlich kalt gewesen. Da sich diese Konstellationen ähneln, könnte der Winter 2019/2020 auch sehr kalt werden.

Jörg Kachelmann hat für diese Theorie nichts übrig. Diese Winter-Prognose aufgrund mangelnder Sonnenaktivität sei maximal „verrückt“. Was er wohl zur ersten Prognose bezüglich weißer Weihnachten sagt? Meteorologen haben einen Ausblick gewagt.

Meteorologe Jörg Kachelmann warnte im Sommer mit drastischen Worten vor Hitze-Tipps, die für tödlich enden können. Beim Thema Klima und Waldbrände kochte der Wetterexperte und ging auf Forscher los.  

Forscher prophezeien „unsägliches Leid“ für Menschheit - Trump handelt trotzdem gleichgültig in der Klimapolitik.

In diesem Jahr könnte ein nach einem Kult-Kicker benanntes Tiefdruckgebiet über Deutschland hinwegfegen - dank eines Fußball-Magazins. Auch in Hamburg gibt es nun den Umschwung beim Wetter, wie nordbuzz.de* berichtet. 

In diesem Winter gibt es ein seltsames Wetter-Phänomen in Deutschland: Bäume verlieren ihre Blätter nicht. Der Hintergrund ist beunruhigend.

ml

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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