Verblüffende Trendwende

Wetter-Phänomen: „Blutregen“ über Deutschland - Temperaturen steigen rekordverdächtig an

In den nächsten Tagen breitet sich über Deutschland eine „Warmluftdüse“ aus, die uns eventuell sogar einen XXS-Sommer beschert. Außerdem sorgt Staub aus der Sahara für einen sogenannten „Blutregen“.

  • Wetter in Deutschland: Nach Regen und Wind überrascht die zweite Oktoberhälfte mit vergleichsweise milden Temperaturen.
  • Der Grund: Sahara-Luft aus Nordafrika sorgt für eine „Warmluftdüse“.
  • Staub aus der Sahara sorgt für „Blutregen“.
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

Deutschland - Das Oktoberwetter in Deutschland wurde in den vergangenen Tagen überwiegend von kalter Luft, Wind und Regen dominiert. Nur vereinzelt ließ sich hin und wieder die Sonne blicken. Die Temperaturen bewegten sich nur selten im zweistelligen Bereich. Überwiegend verantwortlich für das kalte Herbstwetter war Sturmtief Gisela. Doch ab Mitte der Woche soll Schluss sein mit den grauen Wolken über Deutschland. Wird der Regenschirm vielleicht bald schon wieder mit der Sonnencreme ausgetauscht? Ein kräftiger Südwind soll in den kommenden Tagen nämlich Saharastaub nach Deutschland bringen, der in einigen Teilen des Landes zu „Blutregen“ führen soll.

Wetterumschwung in Deutschland: Sahara-Luft bringt XXS-Sommer nach Deutschland

Eine verblüffende Trendwende in der zweiten Oktoberhälfte: Während die erste Hälfte des Oktobers eher kühl und nass* war, überrascht uns der Herbst jetzt nochmal mit ein paar milderen Temperaturen. Eine sogenannte „Warmluftdüse“ mit warmer Luft direkt aus Nordafrika strömt zu uns nach Deutschland und sorgt vereinzelt für nahezu sommerliche Temperaturen*. „Jetzt wird es noch mal richtig warm! Mittwoch und Donnerstag sind im Süden und Südosten stellenweise bis zu 25 Grad drin und damit noch mal ein Sommertag“ kommentierte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met die Trendwende Richtung Hitze gegenüber der Bild.

Wetter in Deutschland: Saharastaub löst „Blutregen“ aus

Wie der Weather Channel berichtete, begegnet uns in den nächsten Tagen außerdem das seltene Wetterphänomen Saharastaub. Erkennbar sind diese kleinen Partikel am Himmel durch ihre milchige, gelb-bräunliche Färbung. Sollte es anfangen zu regnen, während sich der Saharastaub in der Luft befindet, dann fällt er gemeinsam mit dem Regen auf die Erde und verfärbt sich rotbraun, woher auch der Name „Blutregen“ kommt. Ein anderes Wetterphänomen spielt sich unterdessen im Pazifik ab. Dort hat der „Blob“ eine nie da gewesene Größe erreicht.

Wetter in Deutschland: Goldener Herbst im Oktober? Föhn verspricht am Alpenrand rekordverdächtige Temperaturen

Die kommenden Tage überraschen uns noch einmal mit unerwartet milden Temperaturen*, die allerdings nicht voraussetzen, dass sich auch die Sonne durchkämpft. Laut dem deutschen Wetterdienst halten sich zunächst besonders in der Nordhälfte bis nach Westen viele Wolken, vereinzelt soll es auch immer wieder regnen.

Höchstwerte liegen im äußersten Norden und Nordosten bei 13 bis 17, sonst bei sehr milden 18 bis 22 Grad. Am meisten von den sonnigen Abschnitten profitiert sicherlich die Südhälfte Deutschlands. Durch den Föhn erwartet der deutsche Wetterdienst am Alpenrand sogar bis zu 24 Grad. Laut Meteorologen wird es jedoch schon zum Donnerstag hin wieder regnerischer in Bayern. Am Freitag ist es meist deutschlandweit stark bewölkt oder bedeckt, im Tagesverlauf kommt es stellenweise zu Aufhellungen. Gebietsweise Schauer oder etwas Regen, Niederschlagsneigung* vor allem im Nordosten. *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks. (mrf)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Armin Weigel/dpa

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