"Frittenkultur schützen"

Werden Pommes zum Weltkulturerbe?

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Dominique Bonnier, der seit 14 Jahren in der Maison Antoine arbeitet, bereitet in der Pommes-Bude in Brüssel Pommes Frites zu. Neben Bier und Schokolade sind Pommes das kulinarische Aushängeschild Belgiens.

Brüssel - Der Verband belgischer Pommeshersteller könnte sich Fritten als Unesco-Weltkulturerbe vorstellen. "Wir überlegen seit Jahren, die Frittenkultur zu schützen."

Das sagte Verbandschef Bernard Lefèvre der Deutschen Presse-Agentur dpa im Interview. Dazu müssten sowohl die flämische als auch die französische und deutschsprachige Gemeinschaft Pommes zum nationalen Erbe erklären - „dann können wir den nächsten Schritt machen“.

Lefèvre geht es aber vor allem um das Ansehen der Fritten zuhause: „Das Land, in dem es wirklich notwendig ist, Pommes als Kultur zu betrachten, ist aber Belgien.“ Dazu gehörten auch die vielen Buden auf Straßen und Plätzen: „Viele Städte wollten Pommesbuden noch vor ein paar Jahren abschaffen, weil sie nicht als hübsch betrachtet wurden. Wir sollten aber stolz sein darauf.“

dpa

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