Weiberfastnacht

Wegen Sex-Attacken in Köln: Karneval im Ausnahmezustand

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Polizisten bauen am Mittwoch in Köln auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof Sicherungsgitter auf.

Köln - Nach den Sex-Attacken von Köln: In den Karnevalshochburgen beginnt an diesem Donnerstag mit Weiberfastnacht der närrische Ausnahmezustand.

Pünktlich um 11 Uhr 11 dürfte das Treiben auf den Straßen seinen Lauf nehmen. Frauen übernehmen die Macht und schneiden Krawatten ab. In Düsseldorf stürmen die Möhnen das Rathaus, in Köln wird das Dreigestirn erwartet. In Mainz versammeln sich um 11 Uhr 11 Jecken rund um den Fastnachtsbrunnen in der Innenstadt. Und im Südwesten wird der „Schmotzige Dunschtig“ - in manchen Regionen auch „Gumpiger“ genannt - gefeiert. Bereits im Morgengrauen ziehen Narren mit Musikkapellen und Fanfarenzügen durch die Orte.

Nach den Übergriffen in der Silvesternacht steht allerdings in diesem Jahr auch ein recht ernstes Thema im Fokus: die Sicherheit. Allein die Kölner Polizei will mit 2500 Beamten in den Straßen präsent sein, das sind deutlich mehr als sonst. Die Stadt hat die tollen Tage zu einer Art Bewährungsprobe erklärt.

dpa

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