Wegen Drohnen-Regulierung: Modellflieger fürchten Aus

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Die 87 000 deutschen Modellflieger befürchten durch die geplante Drohnen-Regulierung massive Einschränkungen. Foto: Julian Stratenschulte/Illustration

Hannover (dpa) - Die geschätzt rund 150 000 deutschen Modellflieger sehen sich durch eine geplante Novellierung der Luftverkehrsordnung durch das Bundesverkehrsministerium in ihrer Existenz bedroht.

"Wir haben nun für Ende Mai auf der Wasserkuppe ein Spitzentreffen mit den Modellfliegern und dem Ministerium vereinbart", erklärte der Präsident des in Braunschweig ansässigen Deutschen Aero Clubs (DAeC), Wolfgang Müther, der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund ist ein Vorstoß von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), der eigentlich den Wildwuchs der Drohnenflieger am Himmel begrenzen soll.

Der Deutsche Modellflieger Verband (DMFV) stößt sich vor allem an einer geplanten Höhenbeschränkung auf 100 Meter. "Unsere Forderung zielt darauf ab, den Modellflug nicht weiter zu beschränken", sagte DMFV-Präsident Hans Schwägerl, "wir sehen durch die angedachte Höhenbeschränkung auf 100 Meter keinen Sicherheitsgewinn. Die bundesweit 87 000 Hobbypiloten seines Verbands seien durch massive Beschränkungen bedroht, die für das Hobby das "Aus" bedeuten könnten. Bei dem Spitzentreffen im Landkreis Fulda soll nun mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums ein Kompromiss gesucht werden.

Informationen zu den Planungen des Bundesverkehrsministeriums

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