Vor Gericht: Streit um Obergrenze für laute Papageien

+
Kann ganz schön laut werden: ein Gelbhaubenkakadu. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv

Münster/Geldern (dpa) - Mit dem Krach von Papageien beschäftigt sich heute das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht. Der Streit dreht sich um eine Tierliebhaberin in Geldern am Niederrhein.

Die Frau hielt dort gleich neun Kakadus in ihrer Wohnung. Nachdem Nachbarn sich über den Lärm beschwert hatten, untersagte die Stadt die Haltung so vieler Vögel. Mehr als zwei Tiere seien in dem reinen Wohngebiet nicht zulässig.

Die Vogelfreundin klagte dagegen. Doch in der ersten Instanz wies das Verwaltungsgericht Düsseldorf im März 2014 die Klage ab. In Münster müssen jetzt Nordrhein-Westfalens oberste Verwaltungsrichter das Thema klären.

Urteil der ersten Instanz

Kommentare

Meistgelesen

Deutsches Weltkriegs-U-Boot bei Ostende entdeckt
Deutsches Weltkriegs-U-Boot bei Ostende entdeckt
Reisebus mit 70 Passagieren verunglückt - Fahrer unter Medikamenten-Einfluss?
Reisebus mit 70 Passagieren verunglückt - Fahrer unter Medikamenten-Einfluss?
Zeitumstellung 2017 auf Winterzeit: Wann werden die Uhren umgestellt?
Zeitumstellung 2017 auf Winterzeit: Wann werden die Uhren umgestellt?
Polizei sucht diese Joggerin: Sie erledigt regelmäßig großes Geschäft in fremdem Garten
Polizei sucht diese Joggerin: Sie erledigt regelmäßig großes Geschäft in fremdem Garten
Mehrere Angriffe auf Häuser von Bewohnern mit Migrationshintergrund
Mehrere Angriffe auf Häuser von Bewohnern mit Migrationshintergrund