Polizei bittet um Mithilfe

Mädchen vor Wochen in Sachsen-Anhalt verschwunden - Ist Jasmina V. jetzt in Kassel?

Foto von der vermisste Jasmina V
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Die 16 Jahre alte Jasmina V. aus Sachsen-Anhalt wird vermisst. Sie könnte sich in Kassel aufhalten.

Ist ein vermisstes Mädchen aus Sachsen-Anhalt in Hessen? Die Polizei vermutet die 16-Jährige in Kassel und veröffentlicht eine Personenbeschreibung.

  • Eine 16-Jährige aus Sachsen-Anhalt wird seit über zwei Wochen vermisst.
  • Das Mädchen hat persönliche Verbindung zu Kassel (Hessen).
  • Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.

Kassel - Seit dem 29. September 2020 wird die 16-jährige Jasmina V. aus Halberstadt (Sachsen-Anhalt) vermisst. Doch nach über zwei Wochen vergeblicher Suche geht die Polizei einer neuen Spur nach.

Die Jugendliche soll Bezüge nach Kassel (Hessen) haben, weshalb die Ermittler jetzt auch um Hinweise aus der nordhessischen Bevölkerung bitten. Die 16-Jährige lebte bis Ende September in dem Kinder- und Jugendheim Gernrode.

Von Sachsen-Anhalt nach Hessen: Polizei Kassel bittet um Hinweise

Den Grund für das Verschwinden der vermissten Jasmina V. haben die Ermittler nicht bekanntgegeben. Die Polizei Kassel in Hessen hat die Personenbeschreibung der Kollegen im Revier Harz übernommen:

NameJasmina V.
Größe1,55 Meter
Figurschlank
Gewicht43 Kilogramm
Haarelange schwarze Haare
Kleidungschwarzes T-Shirt mit aufgedrucktem Bild, blaue Jeanshose und schwarze Joggingjacke

Wer Jasmina in der Region Kassel gesehen oder Informationen zu ihrem Verbleib hat, soll sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Nummer 0561 - 9100 melden. Wer die Vermisste in Sachsen-Anhalt gesehen hat, sollte sich beim Polizeirevier Harz unter der Nummer (03941) ​674293 melden. Jede andere Polizeidienststelle leitet die Anfrage ebenfalls an die Ermittler weiter.

Polizei sucht Jugendliche im Kreis Fulda in der Region Kassel : So viele Menschen werden in Deutschland vermisst

Als vermisst gelten in Deutschland Menschen, wenn sie ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen haben, nicht auffindbar sind und für sie eventuell eine Gefahr besteht. Vermisste Personen werden im Computer „Informationssystem der Polizei“ (INPOL) eingetragen. Wenn sicher ist, dass die Person in Gefahr ist oder sich nicht selbst helfen kann, werden Suchmaßnahmen, beispielsweise mit Hubschraubern und Suchhunden eingeleitet. Dabei arbeiten oft auch Dienste wie das Deutsche Rote Kreuz oder das Technische Hilfswerk mit.

Täglich gibt es rund 200 bis 300 neue Vermisstenfälle in Deutschland, ebenso viele werden wieder als gelöst eingestuft. Rund 9.200 Menschen gelten in Deutschland am 01.03.2020 als vermisst. Rund die Hälfte der Fälle löst sich innerhalb einer Woche. Innerhalb eines Monats werden 80 Prozent der Vermissten gefunden. Nur 3 Prozent bleiben länger als ein Jahr vermisst. Das zeigt die Statistik des Bundeskriminalamtes zu Vermissten. Sollte eine Person nicht gefunden werden, läuft die Fahndung 30 Jahre lang weiter. (Ulrike Pflüger-Scherb und Philipp Zettler)

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