Urteil erwartet: Mann mit Tresor erschlagen und verbrannt

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Im Mordprozess um den Tod eines 59-Jährigen, den der Angeklagte Maik N. mit einem Tresor erschlagen und anschließend verbrannt haben soll, wird nun das Urteil erwartet. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt (Oder)(dpa) - Im Prozess um den Tod eines 59-Jährigen nordöstlich von Berlin wird das Landgericht in Frankfurt (Oder) heute das Urteil verkünden. Einem 44-Jährigen wird vorgeworfen, den in eine Grube gefallenen Mann im April mit einem Metalltresor erschlagen und dann verbrannt zu haben.

Seine mit auf der Anklagebank sitzende Ex-Frau soll das Opfer zuvor geschlagen haben. Im Prozess legten beide ein Geständnis ab. Die Staatsanwaltschaft hat für den 44 Jahre alten Angeklagten dreizehneinhalb Jahre Haft und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt - wegen Mordes.

Für die 27-jährige Angeklagte verlangte sie eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten. Zudem soll die Frau gemeinnützige Arbeit leisten und eine Alkoholtherapie absolvieren. Die Anklage geht für beide von erheblich verminderter Schuldfähigkeit aus.

Die Verteidigung plädierte im Fall des Angeklagten auf fahrlässige Tötung und nannte kein konkretes Strafmaß. Für die Frau hielt sie gemeinnützige Arbeit für angemessen.

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