Bauer hatte keine Schuld

Tödliche Kuh-Attacke: Ermittlungen eingestellt

Innsbruck  - Vor rund drei Monaten hatten Kühe eine deutsche Wanderin in Österreich totgetrampelt. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Bauer endgültig eingestellt.

Es liege keine Verletzung der Sorgfaltspflicht vor, bestätigte ein Sprecher der Behörde am Freitag Medienberichte.

Der Landwirt habe vor dem Unglück an den Zugängen zur Weide mehrsprachige Warnschilder angebracht. Auf den Schildern sei dringend geraten worden, Abstand zu den Tieren zu halten. Zudem habe der Bauer ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um Mutterkühe handele, die ihre Kälber schützen.

Die 45-Jährige war in dem eingezäunten Bereich mit ihrem Hundauf einem Wanderweg unterwegs, als die Tiere plötzlich seitlich auf sie zuliefen. Die Ermittler vermuteten, dass es die Herde auf den angeleinten Hund der Frau abgesehen hatte. Das Tier soll sich laut einem Zeugen zuvor aber nicht aggressiv den Kühen gegenüber verhalten haben.

dpa

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