Weltgrößte Rückversicherer

Munich Re hat keinen Überblick über "Niklas"-Schaden

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Umgestürzte Bäume werden am Mittwoch von der vollgesperrten Landstraße L311 bei Sorgensen in der Region Hannover entfernt. Auch am Morgen nach dem Sturmtief "Niklas" sind noch zahlreiche Straßen gesperrt.

München - Nach dem Sturmtief „Niklas“ hat der weltgrößte Rückversicherer Munich Re noch keinen Überblick über die Schäden. Die Munich Re nennt den Orkan "kein sehr ungewöhnliches Ereignis".  

Dafür sei es noch zu früh, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. „Niklas“ war am Vortag mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweggefegt. Mindestens neun Menschen kamen durch wetterbedingte Unfälle ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt, etwa durch umstürzende Bäume. Auch der Straßen- und Bahnverkehr, der Schiffs- und der Flugverkehr wurden teils stark beeinträchtigt.

Rein auf die Stärke bezogen handelte es sich aus Sicht der Munich Re um „kein sehr ungewöhnliches Ereignis“. Der bisher folgenschwerste Wintersturm war „Kyrill“ im Jahr 2007 mit Böen von über 200 km/h: Er richtete 4,2 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Schäden an und schlug bei den Versicherern mit 2,4 Milliarden Euro zu Buche.

dpa

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