Staatsanwaltschaft hat einen Verdacht

Student zerstückelt und in Fluss geworfen - Taucher finden weitere Leichenteile

Polizeitaucher fanden weitere Leichenteile.
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Polizeitaucher fanden weitere Leichenteile (Symbolbild)

Nach seinem Geständnis, einen Kommilitonen aus China getötet zu haben, ist gegen einen 23-jährigen Studenten in Jena Haftbefehl erlassen worden. Die Polizei fand weitere Leichenteile.

Update 30. August 2018: Weitere Leichenteile gefunden

Im Fall des getöteten chinesischen Studenten in Jena sind weitere Leichenteile entdeckt worden. Polizeitaucher setzten am Mittwoch ihre Suche fort und wurden fündig, wie eine Sprecherin der Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte.

Ein 23-jähriger Vietnamese hat gestanden, den 26-jährigen Chinesen getötet zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Gera sagte er aus, die Leiche zerstückelt und in die Saale geworfen zu haben. Die beiden Männer waren Kommilitonen und Wohnungsnachbarn.

Zum Motiv könne laut Staatsanwaltschaft bisher nur gesagt werden, dass der Vietnamese aus bislang unbekannten Gründen über seinen Nachbarn sehr verärgert gewesen sei. Der 23-Jährige hatte sich am Dienstag selbst der Polizei gestellt und ausgesagt, dass er den Chinesen am vorigen Freitag getötet habe.

Der Fund einer zerstückelten Leiche in der Nähe von Straßburg schockt Frankreich.

Ursprungsmeldung: Haftbefehl wegen dringendem Tatverdacht erlassen

Jena - Zuvor hatte der Vietnamese nach Angaben der Staatsanwaltschaft ausgesagt, die Leiche zerstückelt und in die Saale geworfen zu haben. Teile der Leiche waren am Dienstag geborgen worden. Polizeitaucher setzten am Mittwoch die Suche nach Leichenteilen in der Saale fort.

Wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Gera, Thomas Villwock, am Mittwoch sagte, wurde der Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes erlassen. Der Beschuldigte habe sich am Dienstag selbst der Polizei gestellt und berichtet, dass er sein Opfer am vergangenen Freitag getötet habe. Die beiden Studenten seien Wohnungsnachbarn gewesen, hätten aber nicht in einer Wohngemeinschaft gelebt.

Zum Motiv des mutmaßlichen Mörders könne nur gesagt werden, dass er nach eigenen Aussagen aus bislang unbekannten Gründen über seinen Nachbarn sehr verärgert gewesen sei, meinte der Oberstaatsanwalt.

Auf der Autobahn kam es zudem zu einem schrecklichen Unfall. In einem Leichenwagen fanden die Rettungskräfte gleich zwei tote Menschen.

Zwei junge Männer sind zudem in Wien in einem alten Arm der Donau ertrunken. Wie die Wiener Berufsfeuerwehr am Donnerstagabend mitteilte, wurden die Leichen erst nach stundenlanger Suche gefunden.

dpa

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