Respiratorische Synzytial-Virus

RS-Virus verbreitet sich stark – wichtige Informationen auf einen Blick

Eine Hand eines am RS-Virus erkrankten Kleinkindes schaut im Intensivbett aus der Decke hervor, eine Pflegerin steht dahinter
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Das Respiratorische Synzytial-Virus, kurz RS-Virus, löst eine Atemwegserkrankung aus. Sie ist besonders für Frühgeborene, Säuglinge und Kleinkinder gefährlich.
Kind putzt seine Nase.
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Doch warum trifft es besonders die Kleinsten so schwer? „Diese können ausgesprochen schwere Lungenentzündungen bekommen. Problematisch ist besonders, dass jetzt zwei Jahrgänge von Kindern aufeinandertreffen, die die Infektion noch nicht durchlaufen haben“, erklärte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa).
Ein am Respiratorischen Synzytial-Virus (RS-Virus oder RSV) erkrankter Patient liegt auf einer Kinderstation des Olgahospitals des Klinkums Stuttgart in einem Krankenbett.
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Viele Ärzte und Mediziner schlagen aktuell Alarm, weil Praxen und Kliniken für Kinder extrem überfüllt sind.
Kinderklinik
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Wie die „dpa“ berichtet, rechnen Mediziner damit, dass die Infektionswelle noch mehrere Wochen anhalten wird.
Arzt untersucht ein Kind
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek appellierte an alle Pflegekräfte, die aktuell nicht mehr in dem Beruf arbeiten, in der Krise zu helfen: „Die aktuelle RSV-Welle trifft die beruflich Pflegenden mit voller Wucht – das gilt insbesondere für Kinderpflegerinnen und -pfleger! Jede weitere helfende Hand zählt.“
RS-Virus Patienten in der Kinderklinik
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Wie das Robert-Koch-Institut erklärt, ist das RS-Virus ein weltweit verbreiteter Erreger, in der Saisonalität und Symptomatik ähneln RSV-Infektionen der Influenza.
Kinder-Infekte
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Im Januar und Februar erreicht die RS-Virus-Saison meist ihren Höhepunkt, der sich über vier bis acht Wochen hinzieht.
RS-Virus: Kinderarzt warnt vor mehr schweren Verläufen
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Eine Infektion mit dem RS-Virus ist laut RKI bei älteren Säuglingen und Kleinkindern die häufigste Ursache von Erkrankungen des unteren Respirationstraktes und von damit verbundenen Krankenhauseinweisungen.
 girl in hospital bed
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Dabei ist eine Infektion mit dem RS-Virus für Kinder nichts Ungewöhnliches. Wie das RKI erklärt, haben sich bis zum Ende des zweiten Lebensjahres nahezu alle Kinder mindestens einmal damit infiziert.

Im November und Dezember 2022 schwappt eine Welle des RS-Virus über Deutschland. Viele Kleinkinder sind infiziert, Krankenhäuser häufig am Limit und Plätze auf Kinderstationen Mangelware.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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