Pandemie

RKI meldet Corona-Fallzahlen: Inzidenz jetzt unter 400

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht täglich die Zahlen zur Corona-Situation in Deutschland. Die Lage am Donnerstag (19. Mai) im Überblick.

Berlin – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag weiter leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am heutigen Donnerstag (19. Mai) mit 383,2 an.

Zum Vergleich: Gestern, am Mittwoch (18. Mai), lag die Inzidenz bei 407,4. Am Donnerstag der Vorwoche vermeldete das RKI 502,4 als bundesweiten Wert. Die Inzidenz beziffert die registrierte und dem Robert Koch-Institut übermittelte Anzahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Corona-Fallzahlen in Deutschland: Die aktuelle Entwicklung im Überblick

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Donnerstag (19.05.2022)58.719 | 165 | 383,2
Mittwoch (18.05.2022)72.051 | 174 | 407,4
Dienstag (17.05.2022)86.252 | 215 | 437,6
Montag (16.05.2022)2305 | - | 439,2
Sonntag (15.05.2022)6.151 | 7 | 452,4
Samstag (14.05.2022)61.859 | 144 | 477,0
Freitag (13.05.2022)68.999 | 164 | 485,7
Donnerstag (12.05.2022)88.961 | 197 | 502,4
Quelle: Dashboard Robert Koch-Institut/RKI

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die absolute Zahl der gemeldeten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden am Donnerstag bei 58.719.

Am Vortag waren es 72.051 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gewesen, am Donnerstag vergangener Woche wurden vom Robert Koch-Institut 88.961 Fälle gemeldet.

Das RKI veröffentlicht täglich die aktuellen Corona-Fallzahlen. (Symbolfoto)

Corona-Fallzahlen: Wichtige Hinweise zu den Zahlen

  • Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden. Am Wochenende ist die Übermittlung durch Gesundheitsämter gesetzlich nicht verpflichtend. Da auch keine direkten Konsequenzen auf Landes- oder Bundesebene folgen, übermitteln zunehmend weniger Gesundheitsämter und Bundesländer die Daten an Samstagen und Sonntagen.
  • Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Für die Beurteilung des Verlaufs ist die Betrachtung des Wochenvergleichs somit zielführender.
  • Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen allerdings in der Statistik. Ein weiterer Grund für verfälschte Zahlen sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern – oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.
  • Deshalb ist bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen zu beachten, dass es wegen der geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivität zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle im Meldesystem kommen kann. Eine ausführliche Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt jeden Donnerstag im Wochenbericht des RKI.

Die Gesamtzahl der erfassen Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich am Donnerstag auf 25.949.175.

Corona-Fallzahlen in Deutschland: 165 gemeldete Todesfälle

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI 165 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland wird vom RKI am Donnerstag mit 138.053 angegeben. (skr)

Rubriklistenbild: © Fabian Strauch/dpa

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