Suche mittlerweile eingestellt

Tragisches Unglück im Rhein: 17-Jährige tot - Furchtbare Vermutung zu zwei weiteren vermissten Mädchen

Feuerwehr-Boot fährt suchend durch den Rhein. - Nach einem Badeunfall bei duisburg werden weitere zwei Mädchen vermisst.
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Drei Mädchen sind offenbar beim Baden im Rhein verunglückt. Feuerwehr und Polizei suchen weiter.

Drei Mädchen sind beim Baden im Rhein verunglückt, von zwei von ihnen fehlt noch immer jede Spur. Das dritte Mädchen konnte nur noch tot geborgen werden.

Update vom 18. Juni 2021: Noch immer fehlt von den beiden vermissten Mädchen aus dem Rhein jede Spur, Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul zeigt sich nun bestürzt über das tragische Badeunglück. Er sei „in großer Sorge, dass auch die anderen beiden nicht mehr lebend gefunden werden können.“ Nachdem eine 17-Jährige bereits tot geborgen werden konnte, fehlt von den 13 und 14 Jahre alten Mädchen weiter jede Spur.

Gleichzeitig betonte Reul: „Immer wieder kommt es in unserem Land zu tödlichen Badeunfällen im Rhein, die sich vermeiden ließen, wenn die Menschen die eindringlichen Warnungen der Polizei, der Feuerwehr und anderer Hilfsorganisationen beherzigen würden.“

Reul ergänzte: „Einmal mehr wurde uns jetzt auf traurigste Art und Weise vor Augen geführt, wie gefährlich der Rheinstrom ist. Ich bin in Gedanken bei den Eltern und Angehörigen der Mädchen und wünsche ihnen viel Kraft.“ Die dpa berichtet währenddessen, dass die Suche durch Polizei und Feuerwehr am Donnerstag eingestellt wurde.

Wie RTL-Reporter Ulrich Klose am Donnerstag berichtet hatte, vermuten Experten offenbar, dass beide vermissten Mädchen zunächst ertrunken und ihre Körper dann ins tiefe Wasser gezogen worden sein könnten. Der RTL-Reporter erklärt, es könne Tage dauern, bis die Mädchen entdeckt oder bis nach Holland getrieben werden könnten. Demnach sollen Einsatzkräfte bereits den Behörden in Niederlanden Bescheid gesagt und sie somit vor einem möglichen Fund vorgewarnt haben.

Tragisches Unglück im Rhein: Helfer bergen 17-Jährige tot - Zwei weitere Mädchen vermisst

Erstmeldung vom 17. Juni 2021: Duisburg - Wollten die drei Mädchen in der sommerlichen Hitze in Duisburg im Rhein baden? Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, verunglückten alle drei offenbar am Mittwochnachmittag. Während Einsatzkräfte eine 17-Jährige mittlerweile tot bergen konnten, fehlt von zwei weiteren Mädchen noch jede Spur.

Drei Mädchen verschwinden im Rhein - Einsatzkräfte können 17-Jährige nur noch tot bergen

Demnach suchen Einsatzkräfte weiter nach den beiden 13 und 14 Jahre alten Mädchen, auch Rettungsboote und Hubschrauber kommen dabei aktuell zum Einsatz. Am Mittwochabend hatten Passanten den Angaben zufolge die Feuerwehr gerufen und von Hilferufen berichtet. Feuerwehr und Polizei starteten daraufhin eine große Suchaktion mit rund 160 Einsatzkräften, zwei Hubschraubern und mehreren Tauchern.

Aus der Luft konnte ein 17-jähriges Mädchen im Wasser gesichtet und mit einem Rettungsboot geborgen werden. Für das Mädchen kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie starb nach Reanimationsversuchen später im Krankenhaus. Die Suche nach den beiden anderen vermissten Mädchen ging stromabwärts weiter, musste allerdings nach vier Stunden mit Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden. Am Donnerstagmorgen wurde die Suche neu koordiniert und fortgesetzt, so die Polizeisprecherin. 

Tödlicher Badeunfall im Rhein bereits am Wochenende - 29-Jähriger konnte nur noch tot geborgen werden

Erst am Wochenende hatte es im Rhein einen weiteren tödlichen Badeunfall gegeben. Am Samstag war bereits die Leiche
eines 29-Jährigen entdeckt worden. Der Mann war am vorherigen Mittwoch in Rheinberg-Orsoy (Kreis Wesel) zum Schwimmen in den Fluss gestiegen und hatte nach wenigen Metern um Hilfe gerufen, wie die Polizei unter Berufung auf Zeugen mitteilte. Er habe noch versucht, sich ans Ufer zu retten, sei dann aber untergegangen und nicht mehr gesehen worden.

Gefunden wurde die Leiche schließlich in der Waal bei Nimwegen (Niederlande), also etliche Kilometer weiter nordwestlich. Der Fluss Waal ist ein in die Nordsee mündender Arm des Rheins.

Am Wochenende hatten sich noch zwei weitere Badeunfälle ereignet. Ein zehnjähriges Mädchen ist vor Travemünde am Samstagnachmittag ertrunken. In NRW ertrinkt ein Mann in einem See.

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