Proteste in Myanmar nach Todesurteil gegen Wanderarbeiter

Nach dem Todesurteil in einem umstrittenen Prozess in Thailand gegen zwei Wanderarbeiter aus Myanmar haben in Rangun Hunderte Menschen gegen den Schuldspruch protestiert. Foto: Lynn Bo Bo
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Nach dem Todesurteil in einem umstrittenen Prozess in Thailand gegen zwei Wanderarbeiter aus Myanmar haben in Rangun Hunderte Menschen gegen den Schuldspruch protestiert. Foto: Lynn Bo Bo
Zum Tode verurteilt: Die beiden Wanderarbeiter Zaw Lin (r.) und Wai Phyo bestreiten den Mord an den Touristen. Foto: Rungroj Yongrit
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Zum Tode verurteilt: Die beiden Wanderarbeiter Zaw Lin (r.) und Wai Phyo bestreiten den Mord an den Touristen. Foto: Rungroj Yongrit
Die Familie des Opfers: Ian, Michael und Sue Miller (v.l.) äußern sich nach dem Todesurteil. Foto: Rungroj Yongrit
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Die Familie des Opfers: Ian, Michael und Sue Miller (v.l.) äußern sich nach dem Todesurteil. Foto: Rungroj Yongrit
May Thein, die Mutter des verurteilten Wanderarbeiters Wai Phyo, bricht nach der Urteilsverkündung zusammen. Foto: Rungroj Yongrit
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May Thein, die Mutter des verurteilten Wanderarbeiters Wai Phyo, bricht nach der Urteilsverkündung zusammen. Foto: Rungroj Yongrit
Die Leichen der beiden britischen Urlauber werden am Strand der thailändischen Ferieninsel Koh Tao geborgen. Foto: Archiv
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Die Leichen der beiden britischen Urlauber werden am Strand der thailändischen Ferieninsel Koh Tao geborgen. Foto: Archiv
Die Mordopfer von Koh Tao: Hannah Witheridge und David Miller. Foto: British Foreign And Commonwealth Handout
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Die Mordopfer von Koh Tao: Hannah Witheridge und David Miller. Foto: British Foreign And Commonwealth Handout

Bangkok (dpa) - Nach dem Todesurteil in einem umstrittenen Prozess in Thailand gegen zwei Wanderarbeiter aus Myanmar haben in Rangun Hunderte Menschen gegen den Schuldspruch protestiert.

Die beiden Verurteilten sollen im September 2014 ein junges britisches Touristenpaar auf der Insel Koh Tao bei Koh Samui vergewaltigt und getötet haben. Etwa 600 Menschen versammelten sich am Freitag vor der thailändischen Botschaft in Rangun und forderten Gerechtigkeit für ihre Landsleute.

Der Prozess war vor allem wegen der polizeilichen Ermittlungen umstritten, da den Behörden Folter der Verdächtigen und Schlamperei bei der Verwahrung von DNA-Beweisen unterstellt wurde. Die im Oktober vergangenen Jahres verhafteten, damals 21 Jahre alten Verdächtigen hatten die Tat zunächst gestanden, später widerriefen sie. Die Männer gaben an, die Geständnisse seien von der Polizei mit Folter erpresst worden. Myanmar hatte bereits neue Ermittlungen gefordert.

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