Polizei rückt zu Wasserbombenschlacht von 200 Abiturienten aus

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Bei der Aktion wurde niemand verletzt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Köln/Frankfurt (dpa) - Etwa 200 angehende Abiturienten haben sich in Köln eine Wasserbombenschlacht geliefert. Die Polizei rückte mehrfach aus, weil sich Anwohner am Sonntagabend vom Lärm gestört fühlten.

Ein Sprecher der Polizei beschwichtigte am Montag: "Die Sache hatte zu keiner Zeit einen ernsthaften Charakter." Zu Straftaten sei es nicht gekommen, und es sei auch niemand verletzt worden.

Angesichts bevorstehender Abitur-Feiern dürfte manchen Eltern in den nächsten Wochen Angst und Bange werden. Immer wieder schlagen einzelne Schüler bei ihren sogenannten Abi-Streichen über die Stränge.

In Hessen, wo am Freitag die letzten Abi-Klausuren geschrieben werden, bereiten sich viele Kommunen bereits auf die Partys vor. In Frankfurt am Main etwa sind Mitarbeiter der Drogenaufklärung unterwegs; sie sollen für einen gemäßigten Alkohol-Konsum werben. Auch die Polizei zeigt Präsenz, nachdem es im Jahr 2013 bei der Frankfurter Abiturfeier zu Schlägereien gekommen war.

Die Prüfungstermine sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. In Rheinland-Pfalz endet für die Abiturienten mit Beginn der Osterferien am 26. März das Schuljahr. In vielen anderen Ländern stehen die Abiprüfungen erst im April und Mai an.

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