Vor dem eigenen Suizid

Piraten-Politiker Claus-Brunner soll Mann getötet haben

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Gerwald Claus-Brunner (Piraten) im Abgeordnetenhaus. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Der Tod des Piraten-Politikers Gerwald Claus-Brunner nimmt eine bizarre Wendung: Bei der zweiten Leiche, die am Montag neben der von Claus-Brunner entdeckt wurde, handelt es sich möglicherweise um sein Mordopfer.

Berlin (dpa) - Der Berliner Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner soll einen anderen Mann getötet haben, bevor er sich selbst das Leben nahm. Der zweite Mann dürfte schon vor einigen Tagen durch "stumpfe Gewalt gegen den Oberkörper" getötet worden sein, wie die Polizei mitteilte.

Die Leiche von Claus-Brunner und dem zweiten Mann waren am Montag in einer Wohnung in Berlin-Steglitz gefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaft schrieben in einer gemeinsamen Mitteilung, in der Wohnung habe sich ein "schauriges Bild" geboten, das auf ein Tötungsdelikt hindeute. Eine Mordkommission ermittelt.

Die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." hatten zuerst berichtet.

Claus-Brunner gehörte zur Berliner Piratenfraktion, die 2011 mit 8,9 Prozent und 15 Abgeordneten als erste in einen deutschen Landtag einzog. Bei der Wahl am Sonntag schieden die Piraten wieder aus dem Parlament aus.

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