Pandemie

RKI meldet Corona-Fallzahlen für Montag: Inzidenz sinkt leicht

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht täglich die Zahlen zur Corona-Lage in Deutschland. Die Daten für heute, Montag, den 16. Mai, im Überblick.

Berlin – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag erneut geringfügig gesunken. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am heutigen Montag (16. Mai) mit 485,7 an.

Zum Vergleich: Gestern, am Sonntag (15. Mai), lag die Inzidenz bei 452,4. Am Montag der Vorwoche vermeldete das RKI 514,0 als bundesweiten Wert. Die Inzidenz beziffert die registrierte und dem Robert Koch-Institut übermittelte Anzahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Corona-Fallzahlen in Deutschland: Die aktuelle Entwicklung im Überblick

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Montag (16.05.2022)2305 | - | 439,2
Sonntag (15.05.2022)6.151 | 7 | 452,4
Samstag (14.05.2022)61.859 | 144 | 477,0
Freitag (13.05.2022)68.999 | 164 | 485,7
Donnerstag (12.05.2022)88.961 | 197 | 502,4
Mittwoch (11.05.2022)97.010 | 231 | 507,1
Dienstag (10.05.2022)107.568 | 218 | 522,7
Montag (09.05.2022)3.350 | 5 | 499,2
Quelle: Dashboard Robert Koch-Institut/RKI

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die absolute Zahl der gemeldeten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden am Montag bei 2305.

Am Vortag waren es 6151 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gewesen, am Montag vergangener Woche wurden vom Robert Koch-Institut 3350Fälle gemeldet.

Das RKI veröffentlicht täglich die aktuellen Corona-Fallzahlen. (Symbolfoto)

Corona-Fallzahlen: Wichtige Hinweise zu den Zahlen

  • Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden. Am Wochenende ist die Übermittlung durch Gesundheitsämter gesetzlich nicht verpflichtend. Da auch keine direkten Konsequenzen auf Landes- oder Bundesebene folgen, übermitteln zunehmend weniger Gesundheitsämter und Bundesländer die Daten an den Wochenenden.
  • Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Für die Beurteilung des Verlaufs ist die Betrachtung des Wochenvergleichs somit zielführender.
  • Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen allerdings in der Statistik. Ein weiterer Grund für verfälschte Zahlen sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern – oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.
  • Deshalb ist bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen zu beachten, dass es wegen der geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivität zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle im Meldesystem kommen kann. Eine ausführliche Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt jeden Donnerstag im Wochenbericht des RKI.

Die Gesamtzahl der erfassen Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich am Montag auf 25.729.848.

Corona-Fallzahlen in Deutschland: Keine gemeldeten Todesfälle

Binnen 24 Stunden wurde laut RKI kein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Dies kann aber daran liegen, dass am Wochenende kaum Daten übermittelt werden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland wird vom RKI am Montag mit 137.499 angegeben. (skr)

Rubriklistenbild: © Bernd Weißbrod/dpa

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