Nach dem verheerenden Erdbeben

Nepal braucht dringend mehr Hubschrauber

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Nepalesische Soldaten beladen einen Hubschrauber: Die schwer vom Beben getroffenen Regionen im Norden sind nicht über Straßen zu erreichen. Foto: Hemanta Shrestha

Kabul - In Nepal fehlen für die Rettung von Erdbeben-Verletzten und die Versorgung von Hunderttausenden Bedürftigen Hubschrauber.

"Wir haben nicht genügend Helikopter, um beides gleichzeitig zu bewerkstelligen", sagte der Sprecher des Innenministeriums. Bei dem Erdbeben am 25. April waren nach neusten Angaben mehr als 7200 Menschen ums Leben gekommen, Zehntausende wurden verletzt.

Die nepalesische Regierung habe 13 Hubschrauber im Einsatz, Indien helfe mit weiteren 14 aus. Die USA und China hätten zusammen sieben weitere Maschinen zur Verfügung gestellt. "Aber wir brauchen mindestens das doppelte oder dreifache", sagte der Sprecher.

Die schwer getroffenen Regionen im Norden sind nicht über Straßen zu erreichen. Die wenigen vorhandenen Straßen sind teils durch Erdrutsche verschüttet. In manchen Dörfern sind alle Häuser eingestürzt. Die Einwohner müssten mit Abwürfen von Zeltplanen und Lebensmitteln aus der Luft versorgt werden, weil es in dem unwegsamen Gelände oft keine Landeplätze gebe.

Angaben US-Erdbebenwarte

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CIA World Factbook Nepal

Geoforschungszentrum Potsdam zum Beben

Nepal Disaster Risk Reduction Portal

dpa

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