Speichelproben von 500 Männern

Mordfall Bögerl: Zweiter DNA-Massentest

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In Neresheim (Baden-Württemberg) entnimmt am 14.02.2014 eine Polizisten bei einem Mann eine DNA-Probe.

Giengen an der Brenz - Die Polizei hat den zweiten DNA-Massentest im Mordfall Bögerl gestartet. Rund 500 Männern zwischen 21 und 68 Jahren sollen Speichelproben entnommen werden.

Auf der Suche nach den Mördern der Bankiersgattin Maria Bögerl haben die Ermittler einen zweiten DNA-Massentest gestartet. Das sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die Beamten wollen bis Samstag in Giengen an der Brenz in Baden-Württemberg rund 500 Männern im Alter zwischen 21 und 68 Jahren Speichelproben entnehmen, um den Täter zu überführen. Bögerl war im Mai 2010 in Heidenheim entführt und ermordet worden.

Vor einem halben Jahr hatten im gut 20 Kilometer entfernten Neresheim rund 3300 Männer DNA-Proben abgeben sollen. Ein Treffer war nicht dabei. Etwa 100 Männer hatten keine Probe abgegeben.

Die Frau des ehemaligen Heidenheimer Sparkassenchefs, Thomas Bögerl, wurde im Mai 2010 aus ihrem Haus entführt. Die Täter forderten vom Ehemann per Telefon 300.000 Lösegeld. Doch eine Übergabe scheiterte. Drei Wochen später wurde die zweifache Mutter erstochen in einem Wald entdeckt. Die Ermittler gehen von mehreren Tätern aus.

dpa

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