Straßen gesperrt

Mont-Blanc-Gletscher droht einzustürzen

+
Auf der italienischen Seite des Mont Blanc drohen wegen Erwärmung Teile eines Gletschers einzustürzen. Foto: Soeren Stache

Vor rund einem Monat wurde der isländische Gletscher Okjökull für tot erklärt worden. Jetzt drohen Gletscher des Mont Blanc einzustürzen. Als Ursache wird der Klimawandel genannt.

Aosta (dpa) - Auf der italienischen Seite des Mont Blanc drohen wegen Erwärmung Teile eines Gletschers einzustürzen.

Die Gemeinde Courmayeur (Region Aostatal) verfügte am Dienstag die Sperrung von zwei kommunalen Straßen. Die Stiftung Fondazione Montagna sicura warnte vor Eislawinen am Planpinceux-Gletscher. Wie die Nachrichtenagentur Ansa weiter berichtete, könnten dort rund 250.000 Kubikmeter Eis abbrechen.

"Solche Phänomene zeigen einmal mehr, wie das Gebirge wegen klimatischer Faktoren in einer Phase starken Wandels und deshalb besonders verletzlich ist", sagte der Bürgermeister von Courmayeur, Stefano Miserocchi, laut Ansa. Die Fondazione Montagna sicura untersuche den Gletscher seit 2013. Der Mont Blanc (Monte Bianco) ist mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen und steht auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Tödlicher Raserunfall in München: Haftbefehl wegen Mordes
Tödlicher Raserunfall in München: Haftbefehl wegen Mordes
Polizei prüft nach Ikea-Überfall in Frankfurt: Waren RAF-Terroristen die Täter? 
Polizei prüft nach Ikea-Überfall in Frankfurt: Waren RAF-Terroristen die Täter? 
Achte Festnahme im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach
Achte Festnahme im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach
Unglück in Bergwerk: Neue Details zu verletzten Bergmännern 
Unglück in Bergwerk: Neue Details zu verletzten Bergmännern 

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren