Mindestens zehn Tote bei Erdrutsch in Guatemala

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Knapp 70 Häuser wurden verschüttet. Foto: Esteban Biba

Guatemala-Stadt (dpa) - Bei einem Erdrutsch in Guatemala sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere würden noch vermisst, sagten Rettungskräfte nach dem Unglück in der Ortschaft Santa Catarina Pinula.

Elf Verletzte seien in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht worden. Einsatzkräfte und Anwohner suchten in den Trümmern nach Verschütteten.

Der Erdrutsch war von starken Regenfällen in den vergangenen Tagen ausgelöst worden. Knapp 70 Häuser seien verschüttet worden, teilte die Feuerwehr mit. In dem Vorort von Guatemala-Stadt leben vor allem arme Familien.

"Über den Häusern liegt ein Berg aus Erde", berichtete Feuerwehrsprecher Raúl Hernández dem Radiosender Emisoras Unidas. Anwohner sagten der Zeitung "Prensa Libre", die Behörden hätten sie nie vor den Gefahren gewarnt. Die Stadtverwaltung richtete Notunterkünfte für die Betroffenen ein. Präsident Alejandro Maldonado sagte schnelle Hilfe zu.

Bericht Prensa Libre

Bericht Emisoras Unidas

Katastrophenschutz

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