Er soll in einem Schacht liegen

Militär rät: Gelände für Suche nach Nazi-Zug vorbereiten

Warschau/Walbrzych - Für eine Suche nach einem angeblich in Polen vergrabenen deutschen Zug aus dem Zweiten Weltkrieg müsste nach Ansicht von Militärexperten das Gelände entsprechend vorbereitet werden.

Das teilte die Führung der polnischen Streitkräfte am Montag in einer Stellungnahme mit.

Der Zug, den zwei Männer aus dem niederschlesischen Walbrzych nach eigenen Angaben an der Bahnstrecke zwischen Breslau (Wroclaw) und Walbrzych geortet haben, soll sich in einem Schacht 50 Meter unter der Erdoberfläche befinden.

Experten hatten das Gelände am Freitag in Augenschein genommen. Vor genaueren Untersuchungen mit Bodenradargeräten müssten Müll, Unterholz und alte Baumreste entfernt werden, hieß es. Das Militär warte nun auf eine Stellungnahme der örtlichen Behörden.

Die beiden Schatzsucher hatten ihren Fund Mitte August gemeldet und Ansprüche auf Finderlohn angemeldet. Prompt machten in Polen Gerüchte die Rede, es könne sich um einen Zug mit Raubgold der Nationalsozialisten handeln. Ob der Zug tatsächlich existiert, ist bisher nicht bewiesen.

dpa

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Rubriklistenbild: © dpa

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