Junge außer Lebensgefahr

Mann gesteht Schuss auf Neunjährigen

Berlin - Ein Junge spielt auf der Straße und wird angeschossen. Ein Mann hat die Tat gestanden. Die Hintergründe sind aber noch völlig offen.

Nach dem Schuss auf einen neunjährigen Jungen in Berlin hat ein Mann die Tat gestanden. Der 47-Jährige habe zugegeben, aus dem Fenster geschossen zu haben, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Ob er bewusst auf den Jungen gezielt habe oder ob der Junge zufällig getroffen wurde, sei noch unklar.

Die Polizei entdeckte nach dem Vorfall am Donnerstagabend in einem nahe gelegenen Haus ein Luftgewehr. In dem Haus wurden auch vier Männer, zwei Frauen und ein 13-jähriges Mädchen vorläufig festgenommen. Das Mädchen wurde einem Kindernotdienst übergeben und kam dann bei Verwandten unter.

Der Neunjährige war noch in der Nacht zum Freitag operiert worden. Er ist nach Polizeiangaben außer Lebensgefahr und konnte mittlerweile die Intensivstation verlassen. Er habe viel Glück gehabt, erklärte die Sprecherin weiter.

Der Junge hatte mit anderen Kindern auf einem Gehweg in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs gespielt, als er plötzlich Blut an seinem Bauch entdeckte. Er lief nach Hause. Seine Mutter informierte dann die Polizei. Das Kind wurde ins Krankenhaus gebracht.

dpa

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