Mai-Regen bleibt aus - fast überall viel zu trocken

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Im warmen Licht der Morgensonne entfaltet eine Klatschmohnblume ihre roten Blütenblätter. Foto: Patrick Pleul

Offenbach (dpa) - Es grünt und blüht in Gärten und Parks, aber allmählich gehen die Wasservorräte im Boden zur Neige. Seit April hat es in Deutschland zu wenig geregnet. Und im Mai sei eine Woche vor Monatsende erst gut die Hälfte des Monatssolls erreicht.

"Dabei gibt es enorme regionale Unterschiede", sagte Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach der Deutschen Presse-Agentur.

Vor allem die Mitte Deutschlands habe zu wenig Mai-Regen abbekommen, während es im Süden örtlich sehr nass sei. In Erfurt seien in den ersten drei Wochen des Monats erst fünf Liter Regen pro Quadratmeter gefallen - weniger als zehn Prozent des Monatssolls. In Baden-Württemberg wurden dagegen an manchen Messstationen in der selben Zeit 160 Liter pro Quadratmeter registriert.

Insgesamt wird der meteorologische Frühling, der die drei vollen Monate März, April und Mai umfasst, nach Einschätzung des DWD zu trocken ausfallen. Während der März-Niederschlag noch im Durchschnitt blieb, war auch der April in Deutschland mit 42 Litern Regen pro Quadratmeter zu trocken - normal sind im April 58 Liter pro Quadratmeter.

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