Heftiger Wind facht Feuer an 

Tote bei Waldbränden in Kalifornien - Identifikation wegen den Verletzungen noch nicht möglich

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Waldbrände in Kalifornien.

Ein für die Jahreszeit ungewöhnlich schwerer Waldbrand hat tausende Menschen in Nordkalifornien in die Flucht getrieben. Das Feuer breitet sich mit einer rasenden Geschwindigkeit aus.

  • Im Norden von Kalifornien tobt ein Waldbrand. 
  • Fast 160.000 Menschen haben ihre Häuser verlassen müssen.
  • Nach ersten Angaben sind auch einige ums Leben bekommen. Es gibt außerdem mehrer Verletzte

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Update vom 9. November, 21.07 Uhr: Bei den Waldbränden in Kalifornien sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Sie seien tot in ihren ausgebrannten Fahrzeugen aufgefunden worden, teilte das Sheriff-Büro in Butte County mit. Die Menschen hätten versucht, den Flammen zu entkommen. Wegen der schweren Brandverletzungen sei eine Identifikation noch nicht möglich.

Der Sender NBC berichtete, dass die Opfer in der Stadt Paradise gefunden worden seien. Alle 27 000 Einwohner seien aufgefordert worden, die Stadt zu verlassen. Die Waldbrände hätten die Stadt in ein Inferno verwandelt.

Behörden: Tote und Verletzte bei Waldbränden in Kalifornien

Update vom 9. November, 19.22 Uhr: Bei den Waldbränden in Kalifornien hat es nach Angaben der Behörden Tote gegeben. Man wisse, dass es Todesopfer gegeben habe, habe aber noch keine Zahl, sagte Katastrophenschutzleiter Mark Ghilarducci am Freitag auf einer Pressekonferenz. Er bezeichnete das Ausmaß der Zerstörung durch die Brände als „herzzerreißend“. 157 000 Menschen mussten demnach ihre Häuser verlassen.

Bei den Waldbränden im US-Bundesstaat Kalifornien hat es nach Angaben der Behörden mehrere Tote und Verletzte gegeben. Die Zahl der Toten und Verletzten müsse allerdings noch geprüft werden, sagte ein Vertreter der kalifornischen Katastrophenschutzbehörde am Freitag bei einer Pressekonferenz. Allein das sogenannte Camp Fire zerstörte demnach bereits mehr als 8000 Hektar.

Erstmeldung: Tausende müssen vor schweren Waldbränden in Kalifornien fliehen

Paradise - Angefacht von heftigen Winden breiteten sich die Flammen am frühen Donnerstagmorgen mit rasender Geschwindigkeit aus. Besonders dramatisch war die Situation in der Kleinstadt Paradise. Binnen weniger Stunden brannten dort dutzende Häuser, ein Hotel und eine Tankstelle nieder.

Medizinisches Personal versucht Geräte von einer provisorischen Notaufnahme in der US-Kleinstadt Paradies vor den Flammen zu retten. 

Die Behörden riefen für den Bezirk Butte den Notstand aus. Sie forderten alle Bewohner auf, sich an die Evakuierungsanordnungen zu halten. Das Feuer sei "sehr gefährlich", warnten sie. Seit Donnerstag vernichtete der Brand demnach eine 80 Quadratkilometer große Fläche. Rund 15.000 Gebäude seien bedroht.

Das „Camp Fire“ bedrohte vor allem eine ländliche Region am Fuße des Sierra-Nevada-Gebirges, etwa 300 Kilometer nördlich von San Francisco.

Buschbrand in der Nähe von Thousand Oaks

Im Süden des US-Bundesstaats vernichtete ein weiterer Buschbrand eine Fläche von rund 40 Quadratkilometern. Der Brand war nur wenige Kilometer von Thousand Oaks entfernt, wo ein Ex-Soldat in der Nacht zum Donnerstag in einer Bar zwölf Menschen und sich selbst erschossen hatte. Einige der Notfallhelfer aus der Bar unterstützten später die Feuerwehr.

Auch interessant: Zwei unbekannte Täter haben in einer Bar mit einem Brandsatz Feuer gelegt. Es entstand ein Schaden von 100.000 Euro.

AFP

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