Immer mehr Wohnungseinbrüche in Deutschland

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Einbruchs-Prävention: Ein Fachmann demonstriert in der polizeilichen Beratungsstelle in Frankfurt am Main, wie einfach es für einen Einbrecher wäre, ein geschlossenes Fenster von außen zu öffnen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Berlin (dpa) - Einbrecher kommen durch unzureichend gesicherte Fenster, über die Terrasse oder die Wohnungstür ins Haus. Zum Tag des Einbruchschutzes informieren Experten, wie den Kriminellen ein Riegel vorgeschoben werden kann.

- Die Zahl der angezeigten Wohnungseinbruchdiebstähle - so die amtliche Formulierung der Polizei - stieg im vergangenen Jahr erneut: 2014 waren es 152 123 Fälle (1,8 Prozent mehr als 2013).

- Die Aufklärungsquote lag bei 15,9 Prozent (2013: 15,5).

- Die darunter aufgeführten Wohnungseinbrüche am Tag gingen 2014 allerdings um 2,3 Prozent auf 63 282 Delikte zurück.

- 62 929 Mal blieb es beim Versuch, in eine fremde Wohnung einzusteigen.

- Die meisten Einbrüche (16,9 Prozent) wurden im Dezember verübt, es folgten November und Oktober mit 11,4 beziehungsweise 11,1 Prozent.

- 18 Prozent der Taten wurden zwischen 16.00 und 18.00 Uhr begangen, 11,2 Prozent fallen auf die Stunden von Mitternacht bis 06.00 Uhr.

- Unter allen Bundesländern war die Einbruchsgefahr mit 541 Taten pro 100 000 Einwohnern in Bremen am höchsten, mit 45 Fällen in Thüringen am niedrigsten.

- Die Hausratversicherer zahlten 2014 insgesamt 490 Millionen Euro für Schäden durch Einbrüche. Laut Verband der Versicherungswirtschaft GDV nahmen die Schäden innerhalb von fünf Jahren um 35 Prozent zu.

- Im Durchschnitt kostet jeder Einbruch 3250 Euro.

Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik 2014

Deutsche Versicherer GDV, Tag des Einbruchschutzes

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