Schrecklicher Unfall bei Gütersloh

Trotz Notbremsung: ICE überfährt Gleisbauarbeiter

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Rettungskräfte in der Nähe des Unfallortes in Gütersloh.

Gütersloh - Ein Gleisbauarbeiter ist in der Nähe von Gütersloh in Nordrhein-Westfalen von einem ICE überrollt und getötet worden.

Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich der Unfall am späten Mittwochabend. Der mit einer orangefarbenen Warnweste bekleidete 21-Jährige hatte nach Angaben der Zugführers mitten auf dem Gleis und mit dem Rücken zum Zug gestanden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Zugführer leitete demnach sofort eine Notbremsung ein, konnte jedoch damit den tragischen Unfall nicht verhindern.

Das Unfallopfer, ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn Netz AG, sollte den Angaben zufolge mit weiteren Bahn-Arbeitern zu einem späteren Zeitpunkt Gleisarbeiten vornehmen. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des 21-Jährigen aus Gütersloh gab es nicht.

Die Zugstrecke wurde nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt. Die rund 350 Fahrgäste des ICE wurden von der Unfallstelle kurz vor dem Bahnhof Gütersloh mit Bussen und Taxen zum Bahnhof nach Hamm gefahren, wo sie ihre Reise fortsetzten. Auf der Zugstrecke Hannover - Hamm kam es in der Folge zu Verspätungen und Zugausfällen.

dpa/afp

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