Auf Fahrt von München nach Hamburg

Rauch im Tunnel: ICE muss seine Fahrt stoppen 

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Ludwigsau - In einem Tunnel zwischen Hannover und Fulda wird plötzlich Rauch festgestellt. Die Reisenden in dem ICE kommen mit dem Schrecken davon.

Auf der Fahrt von München nach Hamburg hat ein vollbesetzter ICE in Hessen seine Fahrt in einem Tunnel wegen Rauchentwicklung stoppen müssen. Verletzt wurde niemand. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Deutschen Bahn am Samstagmittag kurz vor 12 Uhr im Hainrodetunnel. Bei dem Zug handelt es sich um den ICE 882, der mit mehr als 600 Menschen besetzt war. Er konnte aus eigener Kraft zum Betriebsbahnhof Kirchheim zurückkehren. Dort bestiegen die Reisenden einen Ersatzzug und setzten ihre Reise fort.

Erste Meldungen, wonach es im Triebkopf des Zuges zu einem Brand gekommen war, bestätigten sich nicht, wie Feuerwehr und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mitteilten. Die Ursache für den Rauch blieb auch am Sonntag unklar. Der ICE werde in Kirchheim von Fachleuten untersucht, sagte eine Bahnsprecherin in Berlin.

Die Strecke war am Samstag für rund drei Stunden gesperrt. Bei 39 Zügen im Fernverkehr gab es laut Bahn Verspätungen. Der Hainrodetunnel liegt auf der Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg bei der Gemeinde Ludwigsau. Mit einer Länge von 5359 Metern zählt er zu den längsten Tunneln der Strecke.

dpa

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