„Öffentliche Sicherheit“

Gassi-Gehen mit dem Hund ist in einem Land verboten

Im Iran wird es für Hundebesitzerinnen und -besitzer wohl bald schwer. (Symbolfoto)
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Im Iran wird es für Hundebesitzerinnen und -besitzer wohl bald schwer. (Symbolfoto)

Für viele Hundebesitzer gibt es nichts Schöneres, als raus in die Natur zu gehen. Im Iran ist das bald gesetzeswidrig – wegen der „öffentlichen Sicherheit“.

Teheran – Zusammen mit dem Hund beim Spaziergang die Seele baumeln lassen: Für viele Hundebesitzer ist das einer der Höhepunkte des Tages. Doch im Iran drohen dafür bald ernste Konsequenzen. Denn dort soll der Spaziergang im Grünen wohl bald gesetzeswidrig werden.

„Gassigehen mit Hunden in Parks ist gesetzwidrig und ein Verbrechen und die Bürger können demnächst Verstöße diesbezüglich der Polizei melden,“ sagte Teherans Polizeichef Hussein Rahimi laut Deutscher Presse-Agentur (dpa). Gegen die Hundebesitzer würden dann laut Rahimi juristische Schritte eingeleitet. Auch Ruhestörungen durch Hunde in Wohngebäuden sollten umgehend beim Polizeiruf 110 gemeldet werden, so der Polizeichef laut Nachrichtenportal Khabar-Online.

Gassi-Gehen mit dem Hund: Wegen „öffentlicher Sicherheit“ im Iran illegal

Schon seit vergangenem Monat ist es im Iran offiziell verboten, Hunde in Parks und Grünanlagen zu bringen. Die Behörden wollen so „mehr öffentliche Sicherheit“ schaffen. Bislang jedoch haben sich Hundehalter nicht ans Verbot gehalten, da sowohl sie als auch iranische Tierschützer die Maßnahmen für überzogen halten.

Wer ein Haustier wie Hund oder Katze besitzt, muss in Deutschland ab Oktober beim Tierarzt tiefer in die Tasche greifen – und das erstmals seit mehr als 20 Jahren. Alle Änderungen im Überblick.

Haustiere werden im schiitischen Iran von einigen Teilen der Gesellschaft nicht gern gesehen, vor allem von der streng religiösen Schicht. Hunde gelten zudem im Islam als unrein. Dennoch hat in den vergangenen Jahren der Haustiere-Trend zugenommen, vor allem im Zuge der Corona-Pandemie. Dementsprechend gibt es seit einigen Jahren auch immer mehr Tierkliniken und Tiershops. (slo/dpa)

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