Er entblößte sich vor Flüchtlings-Familie

Hitlergruß in Berliner S-Bahn: Rechtsextremist verurteilt

Berlin - Ein fremdenfeindlicher Vorfall sorgte im August 2015 bundesweit für Empörung. Jetzt wurde der vorbestrafte Rechtsextremist verurteilt. Ein Verdacht ließ sich jedoch nicht erhärten.

Nach einem fremdenfeindlichen Vorfall in der Berliner S-Bahn ist ein vorbestrafter Rechtsextremist wegen Volksverhetzung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Der 33-Jährige habe rechte Parolen gebrüllt, mehrfach den Hitlergruß gezeigt und sich entblößt, befand ein Amtsgericht am Dienstag. Ob er damit eine ausländische Familie herabwürdigen wollte, blieb ungeklärt.

Damals hieß es zunächst, der Verdächtige habe auf Flüchtlinge uriniert. Dieser Verdacht aber ließ sich nicht erhärten. Die mutmaßlich betroffene Migrantenfamilie habe man nicht ausfindig machen können. 

dpa

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