Hoffnung für Zweijährigen

Einigung bei umstrittener Herztransplantation

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Die Eltern des herzkranken Jungen im Landgericht in Gießen.

Gießen - Wegen eines Hirnschadens hatten sich die Ärzte geweigert, einen kleinen Jungen auf die Warteliste für ein neues Herz zu setzen. Nun haben sich beide Parteien auf einen Vergleich geeinigt.

Die Eltern des schwerkranken Jungen und das Uni-Klinikum in Gießen einigten sich am Freitag vor dem Landgericht auf einen Vergleich. Demnach können in den kommenden vier Wochen Mediziner anderer Kliniken den fast Zweijährigen untersuchen. Wenn sie eine Möglichkeit für eine Herztransplantation sehen, sollen sie das Kind als Patient übernehmen.

Die Eltern hatten geklagt, damit ihr Sohn auf die Warteliste kommt. Die Ärzte hatten das wegen eines schweren Hirnschadens des Jungen abgelehnt. Der Rechtsstreit ist aber noch nicht endgültig beigelegt. Wenn kein anderes Transplantationszentrum für den Jungen gefunden wird, müssen die Richter entscheiden.

dpa

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