Neues Angebot für DB-Kunden

Google Maps: Neues Update bringt praktischen Echtzeit-Service für Nutzer

Google Maps bietet bald eine neue Funktion an, von der vor allem Bahnfahrende profitieren sollen. Die Neuerung entsteht durch eine Kooperation mit der Deutschen Bahn (DB).

Berlin – Wer öfter mit dem Zug fährt, kennt das: Verspätungen muss man bei Reisen mit der Bahn fast einkalkulieren. Kurzfristige Gleiswechsel sorgen außerdem nicht selten für plötzliche Hektik an deutschen Bahnhöfen. Die Deutsche Bahn möchte ihren Service hier verbessern und nutzt dafür eine neue Funktion von Google Maps, berichtet RUHR24*.

Online-Kartendienst von GoogleGoogle Maps
Einführungsdatum8. Februar 2005
FeatureNavigationssystem, Fahrradkarten, Staumeldungen, Hotel- und Restaurantvorschläge (u.a.)

Deutsche Bahn kooperiert mit Google Maps: Zug-Fahrpläne bald in Echtzeit abrufbar

Der Kartendienst von Google soll Passagieren in Zukunft unter anderem die Zug-Fahrpläne in Echtzeit anzeigen, um so die Reiseplanung „noch nutzerfreundlicher“ zu gestalten, wie die Deutsche Bahn am Dienstag (13. Juli) in einer Mitteilung erklärt.

Erst kürzlich hat Google Maps über ein neues Update informiert*. Dieses steht zwar nicht im Zusammenhang mit der Deutschen Bahn, trotzdem geht es auch hier um das Thema Mobilität. Die Funktion richtet sich an Nutzer von E-Rollern. Sie unterstützt bei der Routenplanung und zeigt in mehreren deutschen Städten frei verfügbare Scooter an.

Google Maps mit Neuerung: Auch Gleiswechsel und andere Störungen der DB werden angezeigt

Die Planung ihrer Route mit verschiedenen Verkehrsmitteln können Nutzer von Google Maps schon lange über den Kartendienst vornehmen. Bei der erweiterten Kooperation mit der Deutschen Bahn gibt es für Bahnfahrende weitere hilfreiche Features (mehr digitale News* bei RUHR24 lesen).

Künftig sollen in Google Maps die Echtzeitdaten aller Fernverkehrszüge abrufbar sein. Bedeutet: Reisende finden ab sofort im Google-Maps-Routenplaner eine Live-Auskunft – und zwar zu rund 800 täglichen Zugfahrten überregionaler Züge wie ICE, IC und EC.

Dabei zeigt Google Maps zum einen Informationen zu Abfahrts- und Ankunftszeiten in Echtzeit. Die Neuerung des Kartendienstes soll außerdem darüber informieren, was die DB „betriebliche Live-Meldungen“ nennt. Das sind zum Beispiel Gleiswechsel oder Informationen zu Unwettern und dadurch verursachten Einschränkungen im Fernverkehr.

An deutschen Bahnhöfen kommt es immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen. Über Google Maps sollen Fahrgäste schneller informiert werden.

Live-Fahrplan der Deutschen Bahn in Google Maps: DB will „unkomplizierten Zugang“ ermöglichen

Die Deutsche Bahn will mit dem neuen Service von Google Maps* nicht nur Menschen erreichen, die bereits häufig Zug fahren, sondern auch potenzielle neue Kunden. „Wir erreichen über Google Maps sehr viele Menschen in Deutschland, die heute noch nicht Bahn fahren. Sie sehen dort, wie schnell und komfortabel der DB Fernverkehr im direkten Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln ist und erhalten jetzt den gleichen Live-Fahrplan wie auf unseren digitalen DB-Kanälen“, sagt DB Fernverkehr-Chef Michael Peterson.

Den Leuten solle so ein „unkomplizierter Zugang“ zur Bahn ermöglicht werden – dies sei laut DB ein großer Schritt in Richtung Mobilitätswende.

Google Maps: Neues Angebot hat Einschränkungen für Kunden – weitere Features geplant

Apropos schneller Zugang: In die erweiterte Google-Maps-App wurde auch eine Verknüpfung zur Webseite der Deutschen Bahn implementiert. Dadurch soll es einfacher als bisher sein, passende Fahrkarten für eine ausgewählte Bahnroute direkt aus der App zu kaufen. Wer die DB Navigator App installiert hat, soll die Ticketbuchung dort machen können, wenn der entsprechende Link bei Google-Maps geöffnet wird.

Kritik am neuen Angebot der Deutschen Bahn und des Google-Kartendienstes könnte es allerdings dafür geben, dass es zunächst nur auf die Verbindungen des Fernverkehrs beschränkt ist. Für viele große Städte und Verkehrsverbünde zeigt Google Maps aber schon länger die Echtzeitdaten von Bussen, U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen an, sofern diese verfügbar sind.

Laut Mitteilung will sich die DB jedoch noch in diesem Jahr mit Google Maps zusammentun, um weitere Features für die Routenplanung mit dem Zug zu entwickeln. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © JUSTIN SULLIVAN

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