OP kostet mehrere hundert Dollar

Goldfisch "George" wird Tumor entfernt

Melbourne - Patient "George" hat die hochriskante Gehirnoperation gut überstanden: Dem Goldfisch war auf Wunsch seiner Eigentümerin ein lebensgefährlicher Tumor entfernt worden.

Inzwischen schwimmt er schon wieder in seinem Teich. Dem Goldfisch namens George war auf Wunsch seiner Eigentümerin aus dem australischen Melbourne ein lebensgefährlicher Tumor entfernt worden, wie der Tiermediziner, der die OP ausführte, am Dienstag in einem lokalen Radiosender berichtete.

Die Besitzerin hänge an ihrem George und habe sich deshalb trotz der Kosten von mehreren hundert australischen Dollar für die OP entschieden, sagte der Veterinär Tristan Rich. Für den Eingriff ließ er nach eigenen Angaben den Fisch betäuben, indem er ihn nacheinander in zwei Eimern schwimmen ließ, derem Wasser verschiedene Dosierungen von Narkosemitteln beigegeben wurden. Anschließend wurde George in einem dritten Wassereimer operiert.

Die 30-minütige Operation sei "knifflig" gewesen, da der glitschige Patient nicht mehr als einen halben Millimeter Blut habe verlieren dürfen, um zu überleben, berichtete Rich. "Aber am Ende ist alles gut gelaufen", George erhole sich inzwischen in seinem Heimat-Teich.

Nach Angaben des Veterinärs hat George nun Aussichten auf noch sehr viele Runden durch den Teich: Er wisse von Goldfischen, die 30 Jahre alt würden, sagte Rich.

AFP

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa / Symbolbild

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